Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Arbeitsamt wurde in Rekordzeit errichtet

Seit 8. Januar ist das Arbeitsamt Gera an seinem neuen Standort in der Reichsstraße für die Besucher geöffnet. Nun wurde das Gebäude auch offiziell eingeweiht. Den symbolischen Riesenschlüssel erhielt Arbeitsamtsdirektor Klaus Sudau aus den Händen der Sylvie Mutschler, Geschäftsführerin der Erwin Mutschler GmbH & Co. KG Ulm, und des Architekten Wolfgang Gerlach von Gerlach Müller Wagner, Architekten Berlin.
Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel begrüßte es, dass den Besuchern ein verbesserter Service und den rund 370 Mitarbeitern neue und moderne Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, machte aber auch gleichzeitig darauf aufmerksam, dass es in Thüringen immer noch zu viele Arbeitslose gibt. Dass dabei Thüringen mit 15,1 Prozent Arbeitslosen gegenüber den anderen neuen Bundesländern mit 17 Prozent, wie zum Beispiel in Sachen, besser dastehe, sei keine Beruhigung, und man könne nicht die Hände in den Schoss legen, sagte er. Noch zu viele Menschen wanderten in westliche Richtung ab. Die Arbeitsämter hätten die große Aufgabe, nicht nur die Gelder zu verteilen, sondern auch Arbeitsplätze schaffen. Auf der anderen Seite gebe es bereits viele offene Stellen, da sich der Fachkräftemangel bereits bemerkbar mache. Eine Änderung sehe er in der Verbesserung der Standortbedingungen.
Oberbürgermeister Ralf Rauch gratulierte zum Einzug und ver-glich den Bau des Arbeitsamtes mit einem Autorennen. Es mussten Räder nachgeschraubt werden, es wurde gegen Strohballen gefahren, ab und zu gab es auch einen Boxenstop, doch nun sei man am Ziel angelangt, freute er sich. Er hoffe, dass es mit dem Arbeitsamt Jena - die frühere Geraer Arbeitsamtsdirektorin Kristina Voigt ist jetzt Chefin des Jenaer Arbeitsamtes - eine engere Zusammenarbeit gibt. Jena platze ja bereits aus den Nähten, und Gera habe ja auch im optischen und elektronischen Bereich Erfahrung. "Unseren Menschen muss schnell geholfen werden, damit sie planen können und auch Familien daran interessiert sind, zu wachsen", sagte er.
Alle Dienstleistungen für die Arbeitsamtskunden in einer Hand, lobte Dr. Martin Hess, Präsident des Landesarbeitsamtes Sachsen-Anhalt/Thüringen. Für ihn habe Wirtschaftsförderung Priorität. Nur so könnten Arbeitsplätze entstehen.
Das Gebäude, ein vierstöckiges Haus mit einer Fläche von 10 500 Quadratmeter, wurde in einer Rekordzeit auf dem ehemaligen Gelände der GHG Haushaltwaren errichtet. Das Amt ist zentral gelegen und über vier Buslinien gut erreichbar. Es wurde mit einer Investition von rund 28 Millionen Mark privat finanziert und für mindestens zehn Jahre gemietet.

( NG/hs, 10.02.2001 )

zurück