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Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus

Unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“ finden vom 10. März bis 23. März wieder die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Auch Gera beteiligt sich an dieser Aktion. „Die internationalen Tage gegen Rassismus werden in verschiedenen Städten durchgeführt. Das Netzwerk Integration möchte mit Veranstaltungen und Aktionen ein Zeichen gegen Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimsichen Rassismus und Rassismus gegenüber Menschen anderer Hautfarbe und Flüchtlingen setzen”, erklärt Nicole Landmann, Migrationsbeauftragte der Stadt Gera.

In diesem Jahr wird es vielfältige Veranstaltungen geben, die für alle Bürger Geras offen sind. Zum einen organisiert der Freundeskreis Flüchtlinge eine offene Gesprächsrunde zum Thema Flucht und Asyl, die am Dienstag, 15. März zwischen 16 und 18 Uhr, im Café Global stattfinden wird. Zum anderen wird es in den Räumlichkeiten des G26 am Donnerstag, 17. März, von 12 bis 13.30 Uhr, ein internationales Mittagessen geben. Weiterhin werden vom Thüringer Medienbildungszentrum im offenen Kanal ab Mittwoch, 16. März, Einzelinterviews mit Personen aus verschiedenen Ländern zu den Themen Flucht, Freiheit, Ankommen und Rassismus ausgestrahlt. Darüber hinaus heißt der Verein Akzeptanz! e.V. am Freitag, 18. und Sonnabend, 19. März, alle Interessierten zum Tag der offenen Tür willkommen. In diesem Rahmen stellt sich der Verein vor und neben arabischer Live-Musik können Besucher u.a. eine Ausstellung zur Thematik „Geflüchtet – Angekommen“ erwarten. „Daneben gibt es einige interne Bildungsveranstaltungen, wie Seminare für ehrenamtliche Helfer und hauptamtliche Mitarbeiter. Das Programm ist also sehr vielfältig. Im Rahmen von ‚Demokratie Leben!‘ sind in diesem Jahr noch einige Veranstaltungen geplant”, führt Landmann aus.

Vor dem aktuellen Hintergrund einer teils sehr ablehnenden und ängstlichen Haltung gegenüber Zuwanderern und Flüchtlingen in der ganzen Bundesrepublik gewinnen die Internationalen Tage gegen Rassismus in diesem Jahr noch mehr an Bedeutung. „Es ist wichtig Vorbehalte und Ängste zu hinterfragen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Die geplanten Veranstaltungen bieten die Möglichkeit Informationen zu Flucht und Asyl zu erhalten aber auch Menschen in ihrer Vielfalt, Gemeinsamkeit und im Unterschied kennenzulernen”, lädt die Migrationsbeauftragte alle Bürger Geras dazu ein, sich an den Aktionen aktiv zu beteiligen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gibt es seit den 60er Jahren. Anlässlich des Massakers von Sharpeville, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 schwarze Demonstranten erschoss, werden alljährlich weltweite solidarische Aktionen zu Diskriminierung und Rassismus durchgeführt.

„Die Internationalen Tage gegen Rassismus widmen sich einem spezifischen Problem. In diesem Kontext wird Diskriminierung in all seinen Facetten thematisiert. Dazu gehört neben Fremdenfeindlichkeit beispielsweise auch Homophobie”, bringt es Nicole Landmann abschließend auf den Punkt. 

( Fanny Zölsmann, 05.03.2016 )

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