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Jugendausschuss stimmt dem Konzept des DRK zu

Der Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendhilfeausschuss haben in Ihrer Bedarfsplanung für die Kindertagesbetreuung festgestellt, dass die Stadt in diesem Bereich gut aufgestellt ist und eine 98%ige Auslastung hat, aber im Stadtzentrum ungefähr 200 Kita-Plätze fehlen. Deshalb gab es diesbezüglich einen Realisierungswettbewerb, an welchem vier Träger teilnahmen. Zwei von Ihnen gaben letztendlich Konzepte ab und stellten diese vor. In der vergangenen Woche wurde in der Sitzung des Jugendhilfeausschuss über die Vergabe abgestimmt. Den Zuschlag, also die Aufforderung einen neuen Kindergarten in der Innenstadt zu realisieren, bekam das DRK Gera. Drei Kindertagesstätten gehören bereits zum Angebot des DRK und durch die sehr gute Zusammenarbeit und die langjährige Erfahrung des Verbandes ist man sich sicher, mit dem DRK den richtigen Träger für das Projekt gewählt zu haben.
Bis spätestens September 2017 soll nun ein Bewegungskindergarten mit Pluspunkt Ernährung entstehen. „Wir werden nicht neu bauen, sondern wenn alles gut geht sanieren. Hierfür stehen wir derzeitig in Verhandlungen mit der Stadt, da wir die Villa in der Ebelingstraße 12 für die Kindertagesstätte kaufen und umbauen wollen“, erklärt Edgar Kaidel, Vorstand des DRK Gera. Ziel ist es, die Tagesstätte im September 2017 an die insgesamt 126 Kinder, die hier Platz finden werden, zu übergeben.
Dabei wird es 30 Plätze für Kinder bis drei Jahre und 96 Plätze für die über drei Jahre geben. Auch wenn „Bewegung“ im Vordergrund steht, soll das Haus nach einem offenen Konzept arbeiten. „Alle Räume bieten den Kindern spezifische Entwicklungsimpulse, die für jedes Kind zugänglich sind. Im offenen Konzept verzichten wir zunächst  trotzdem nicht auf unsere Stammgruppen. Dies dient den Kindern und Eltern als Anlaufstelle, zur Identifikation und bei Bedarf zum Rückzug. So wird jedes Kind in seiner Stammgruppe über eine eigene Schublade verfügen,  in der z.B. kreative Werke oder auch kleine persönliche Dinge aufbewahrt werden können.
Gemeinsam mit der Stammgruppe findet eine Mittagsrunde in der Cafeteria statt und danach eine Ruhephase, bevor sich die Gruppen wieder öffnen“, erklärt Kaidel und fügt hinzu: „Offenheit bedeutet vor allem, offen sein für die Bedürfnisse der Kinder. Unsere verschiedenen Bildungs- und Spielbereiche führen dazu, dass die Kinder mit viel Eigenständigkeit ihre Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz entwickeln können. So ist jeder Tag für die Kinder interessant, spannend und aufregend.“ Ausgebaut werden sollen im Haus alle vier Etagen, so dass den Kids genügend Platz zur Verfügung steht. So soll es eine Kinderküche geben in der die kleinen einiges über das Kochen und die Ernährung erfahren und lernen. Auch ein Kräutergarten wird entstehen, eine großzügige Mensa wird eingebaut, ebenso wie ein Bewegungsraum und ein kleines Theater in dem die eigenen Produktionen vorgeführt werden.
Der Außenbereich wird ein weiteres großzügig angelegtes Herzstück des Hauses auf dem sich die Kinder austoben können. „In unserem Haus wird die entwicklungsfördernde Wirkung von Bewegung im gesamten Tagesablauf berücksichtigt und den Kindern stehen in dieser Zeit viele verschiedene Möglichkeiten und Materialien für ihre Entfaltung, Kreativität und Fantasie zur Verfügung. Von alltäglichem Treppensteigen bis zu Sport und Spiel auf dem eigenen Sportplatz ist alles möglich. Kinder genießen es, wenn ihnen Möglichkeiten eröffnet werden, sich selbst und ihren Körper zu spüren und die Welt um sich herum mit Haut und Haaren zu fühlen und zu begreifen“, so Kaidel beim Vorstellen des Konzeptes. Der Chef freut sich mit allen Mitarbeitern des DRK auf das neue Projekt. 1,6 Millionen Euro will das DRK in die Kindertagesstätte investieren. Wenn man sich mit der Stadt über die Nutzung des Gebäudes einigt, sollen die Um- und Ausbauarbeiten im zweiten Halbjahr beginnen, so dass der angestrebte Termin im September 2017 auch gehalten werden kann.


( Lars Werner, 20.02.2016 )

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