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„Ich möchte die gute Arbeit meiner Vorgängerin fortsetzen”

„Ach, Sie sind die Neue.” Das ist wohl ein Satz den Svea Wunderlich derzeit des Öfteren hört. Sie ist offiziell seit 1. Januar diesen Jahres die neue Koordinatorin für ThINKA im Stadteilbüro Lusan. Zehn Jahre war Margitt Böhme Ansprechpartnerin vor Ort und hat wertvolle Arbeit geleiset, gute Netzwerke geknüpft und Strukturen geschaffen.

Künftig will Svea Wunderlich an der vorhandenen Basis anknüpfen. „Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und sehe es natürlich auch als Herausforderung. Ich möchte Neues lernen und weiß, dass es sicherlich ein gutes Jahr dauern wird, bis ich den vollen Umfang der hier geleisteten und vor mir liegenden Arbeit überblicke”, sagt die 38jährige Magistra für Soziologie, Psychologie und Neuere Geschichte. Zuletzt arbeitete sie im Jobcenter im Jugendteam und war hier für die Vermittlung von arbeitslosen Jugendlichen unter 27 Jahren zuständig. Davor war sie als Dozentin bei dem nun insolventen privaten Geraer Bildungsträger BDI tätig.

Ihre Erfahrungen im Bereich Vermittlung, Unterstützung und Einzelfallhilfe für Arbeitslose, Auszubildende und Umschüler will sie nun in ihre künftige Arbeit einbringen. „Aufgrund meiner früheren Tätigkeiten habe ich bereits viele Schnittstellen gefunden, so z.B. zum Jobcenter. Auch ThINKA will integrieren, aktivieren und nachhaltig wirken und spricht eine ähnliche Zielgruppe an, nämlich Langzeitarbeitslose, arbeitslose Jugendliche und Arbeitslose”, zeigt Svea Wunderlich auf. Auch wenn ThINKA nicht direkt für die Einzelfallhilfe ausgelegt ist, will sie den Bürgern, die zu ihr mit einem konkreten Problem kommen, so weit wie möglich auf ihrem Weg zur Lösungsfindung begleiten. „Aber sie müssen wollen. Wir können ihnen nicht ihre Arbeit abnehmen. Wir zeigen ihnen Möglichkeiten und Chancen auf. Wir beraten in allen Lebenlagen und verweisen sie dann an die richtige Adresse”, lädt die Koordinatorin die Lusaner dazu ein, mit ihren Anliegen und Ideen das Stadtteilbüro zu den Bürgersprechzeiten (dienstags, 13 bis 17 Uhr, donnerstags, 9 bis 12 Uhr) aufzusuchen. „Im vergangenen Jahr fanden rund 90 Beratungen mit Netzwerkpartnern statt, es wurde in gut 50 Fällen individuelle Einzelhilfe geleistet, darunter fallen alle persönlichen Vorsprachen, Telefonate und Mails, die mit der Arbeit im Projekt zusammenhingen, hinzu kommen 1.200 einzelne Anfragen. Es gab 94 Veranstaltungen mit 1.300 Teilnehmern und 43 Projekte, an denen 2.400 Personen teilgenommen haben”, liest Wunderlich aus der Bilanz vor.

Svea Wunderlich ist zwar die Neue aber Lusan ihr kein unbekanntes Pflaster. „Von 1978 bis 1996 habe ich hier gewohnt. Meine Eltern wohnen noch heute hier”, erzählt sie und verrät auch einen ihrer Lieblingsorte: „Der Heeresberg Richtung Röppisch gefällt mir. Früher war ich auf der 27. POS, die heutige Waldorfschule. Dort habe ich mich gern aufgehalten.” Wer seinen Lieblingsplatz im Stadtteil genauso gut eingrenzen kann, wie Svea Wunderlich, der sollte bereits jetzt voller Vorfreude auf die geplante Stadtteilführung im März diesen Jahres sein. Denn dann laden Svea Wunderlich und Claudia Kirtzel von der Caritas zu einem Rundgang ein, bei dem die Bürger durch den Ort führen und dabei ihr Lusan präsentieren.

ThINKA ist ein thüringenweites Projekt, welches über die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung und ESF-Mitteln finanziert wird. Es ist eine zentrale Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle zur nachhaltigen sozialen und beruflichen Integration.

Hier in Lusan ist neben Svea Wunderlich auch Ewa Wüstemann Koordinatorin des Projektes. Sie ist vorrangig für die Finanzen und Buchhaltung zuständig.

Kontakt: ( 8303189

www.stadtteilbuero-lusan.de

( Fanny Zölsmann, 23.01.2016 )

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