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Geraer Sparkasse mit Vier-Milliarden-Bilanz

Mit einer Bilanzsumme von knapp vier Milliarden Mark hat die Sparkasse Gera-Greiz ihre führende Stellung als größte Sparkasse Thüringens behauptet. Rund 300.000 Konten mit Kundeneinlagen und etwa 30.000 Kreditkonten werden von ihr betreut. "Es war kein leichtes Geschäftsjahr für uns", schätzte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reichert ein. Hauptaugenmerk im vergangenen Jahr habe man auf strukturelle Veränderungen innerhalb des Hauses gelegt. Mehr Kundennähe stehe im Vordergrund.
Derzeit werden von der Sparkasse 39 Geschäftsstellen für die persönliche Betreuung unterhalten. Hinzu kommen 18 Selbstbedienungseinrichtungen. Insgesamt betreibt das Institut 71 Geldautomaten, 94 Kontoauszugsdrucker und 33 Überweisungsterminals. "Damit stellen wir unseren Kunden flächendeckend 24 Stunden am Tag Bargeld zur Verfügung", stellte der Bankchef fest. Er fühle sich als Sparkasse Gera-Greiz der Region verpflichtet, meinte er. Die Sparkasse werde sich nicht wie andere aus der Fläche zurückziehen, spielte er auf Mitbewerber im Landkreis an, sondern den Service differenzieren und ausbauen. Finanzfragen seien Vertrauensfragen, die auch den Berater des Vertrauens erfordern. Mit 600 Mitarbeitern gehört die Sparkasse mit zu den größten Arbeitgebern in der Region.
Vorstandsmitglied Helmuth Braun äußerte sich zum Kreditgeschäft. Das Volumen habe sich auf 1,5 Milliarden Mark erhöht. Insbesondere seien mehr Kommunaldarlehen ausgereicht worden. Er stellte fest, dass die Firmenkunden einen verstärkten Beratungsbedarf hätten und sich die Sparkasse darauf einstelle. Beratung vor Ort sei gefragt. "Die Firmenkundenberater sollen ihren Kopf dafür frei haben", begründete er die Reorganisierung im Firmengeschäft mit Zentralisierung der gesamten Sachbearbeitung im Kreditcenter.
Spareinlagen werden indessen weniger. Sie betragen gegenwärtig rund 1,75 Milliarden Mark. Die Nachfrage nach Investmentfonds sei jedoch ungebrochen. Trotz der Turbulenzen im Börsenjahr 2000 habe es kein Abwenden gegeben. "Wir sagen immer, wer in Börsenwerte investiert, muss langen Atem beweisen. Und die Kunden halten sich daran", freute er sich.

Knapp fünf Prozent aller Kunden nutzen Online-Banking. Damit stünde die Sparkasse erst am Anfang, doch soll das Internetangebot attraktiver gestaltet werden, wies Braun auf die Einrichtung einer virtuellen Geschäftsstelle und eines virtuellen Marktplatzes hin. Neu für Gera wird ab März ein Immobiliencenter in der Tollerstraße sein. Trat die Sparkasse bisher nur als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer auf, soll nun die Immobilienvermittlung mit einem persönlichen Finanzierungsplan des Interessenten verbunden werden. Durch die Aufstockung des Anbaus in der Ecknerstraße verspricht sich der Vorstand eine Erweiterung für das Kundencenter und die Zentrale Schloßstraße. Und mit der Umgestaltung des ehemaligen Geschäftshauses Schloßstraße 24 in ein Schulungs- und Veranstaltungszentrum will die Sparkasse weitere Akzente setzen.

( NG/hs, 03.02.2001 )

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