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Zum zwölften Male ein Magnet: Bildungsmesse "Berufe aktuell

Das Kultur- und Kongresszentrum schien aus allen Nähten zu platzen, als diese Woche die Bildungsmesse zum zwölften Male Schüler, Eltern, Lehrer und Bildungsinteressierte anlockte. Auf dem von der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera (IHK), der Handwerkskammer für Ostthüringen, dem Arbeitsamt und der Stadtverwaltung organisierten Forum "Berufe aktuell 2001" unter dem Leitgedanken "Mehr! Aus-Bildung machen" informierten sich über 9000 Besucher von dem breit gefächerten Angebot der 83 Aussteller für die Berufswahl und die berufliche Weiterbildung in 120 Berufen.
Schirmherr Oberbürgermeister Ralf Rauch begrüßte unter den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Thüringens Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel. Die Stadt sei stolz darauf, zum wiederholten Male erster Veranstalter im Freistaat der alljährlich zu Jahresbeginn stattfindenden Bildungsmessen zur Vorbereitung des neuen Ausbildungsjahres zu sein. Eine Erfolgsgarantie für den großen Zuspruch auch der "Nummer zwölf" sei offensichtlich die fruchtbringende Zusammenarbeit zwischen IHK und weiteren Bildungsträgern, der Stadt und ihrer Schulverwaltung sowie dem Kultur- und Kongresszentrum. Von dem starken Besucherandrang, der freundlichen optimistischen Atmosphäre, dem vielfältigen Bildungsangebot und dem regen Gedankenaustausch der Jugendlichen und Eltern mit dem Fachpersonal an den Ständen konnte sich Thüringens Regierungschef unmittelbar selbst überzeugen. Wie IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Strelow erläuterte, hat die Kammer rund 50 Schulen in der Region angesprochen. Gemeinsames Ziel der Bildungsträger in Ostthüringen sei es wiederum, jedem Schüler eine Ausbildungsmöglichkeit anzubieten. Die IHK-Mitgliedsbetriebe nehmen Kurs auf 3500 Lehrverträge. Jedes Jahr gibt es rund 300 weitere Unternehmen, die erstmals ausbilden.
Bernhard Vogel würdigte das Bemühen der Bildungsmesse, die neuen zukunftsträchtigen Ausbildungsgänge praxisnah aufzuzeigen. Der Übergang von der Industrie- zur Wissenschaftsgesellschaft er-fordere von der Wirtschaft, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Der Tag sei nicht mehr fern, an dem Lehrlinge knapp würden. Schon heute ertöne von vielen Firmen der Ruf nach "maßgeschneiderten" Fachkräften.
Auf Interesse stieß ein IHK-Projekt zur Zusatzqualifikation für Lehrlinge. Da im Bereich Elektrotechnik und Metall ein steigender Nachwuchsbedarf sichtbar ist, plant die IHK im Bereich Elektrotechnik die Facharbeiterausbildung mit einem Fachhochschulstudium zu verbinden. Partner sind die Fachhochschule Jena und die Berufsbildende Schule Technik Gera.

( NG/hb, 27.01.2001 )

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