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Volksgetümmel und Festumzug zum 6. Thüringentag in Gera

Vom Mohrenplatz über den Biermannplatz, den Küchengarten bis zum Stadtzentrum mit Markplatz und Zschochernplatz soll sich am letzten Septemberwochenende in Gera ein bunter Strom von Menschen ergießen, sollen Geselligkeit und Unterhaltung vorherrschen, soll es singen und klingen in der Stadt und allerhand zum Sehen und Staunen geboten werden. So wünschen es sich die Organisatoren und Veranstalter des Thüringentages. Oberbürgermeister Ralf Rauch sieht darin eine große Chance für die Stadt, sich selbst zu präsentieren und den anderen Städten und Gemeinden Thüringens ein guter Gastgeber zu sein. Vom 28. bis 30. September soll der 6. Thüringentag unter dem Motto "Gera. de hier" starten. Die Vorbereitungen dazu haben begonnen, die ersten Arbeitsgruppen sind gebildet. Dazu gehören Programmgestaltung ebenso wie Marketing und Technik. Schließlich muss es auch genügend Parkplätze und WC geben.
In der Staatskanzlei koordiniert Michael Meinung die Aufgaben. Er wünscht sich etwa 300 000 Gäste in Gera und viele Mitwirkenden die ein anspruchsvolles Programm bieten. Das Land wolle sich zu seinem 6. Thüringentag als Forschungs- und Hochtechnologieland, aber auch als Land der Jugend und der Kultur darstellen. Gera hat für die Ausgestaltung eines solchen großen Volksfestes genügend Erfahrungen. Das "Alles Theater"-Festival oder das Höhlerfest sind gute Ansatzpunkte. Sie finden allerdings in diesem Jahr nicht statt, kündigte Kulturamtsleiter Albert Zetzsche an, doch dafür fließen Elemente dieser beiden Großveranstaltungen in den Thüringentag ein.
Eine grobe Programmstruktur habe man bereits entwickelt. Höhlerfest auf dem Markt, Künstlerfest auf dem Mohrenplatz, Schützenfest auf dem Johannisplatz, Opernpremiere, eine Geraer Kneipennacht, ein Ökumenischer Gottesdienst zum Landeserntedankfest, eine Handwerkerschau und nicht zu vergessen der große Umzug gehören zu den Programmpunkten.
Angesprochen sind jedoch auch alle Chöre und alle Vereine der Stadt, gibt Albert Zetzsche bekannt. Alle Interessenten, die sich einbringen wollen, könnten sich im Kul-turamt melden.
Ideen sind auch noch für den Festumzug gefragt. Er soll sich von der Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Salvatorkirche bewegen, am Markt vorbei, zum Stadtmuseum bis zur Breitscheidstraße, De Smit-Straße und Tollerstraße. Auch eine andere Parade ist bereits in der Planung. Sie wird aber erst am Abend in der Innenstadt durch die Straße ziehen: große erhellte Figuren des international bekannten Helmnot-Theaters aus Lichtenstein (Sachsen). Eine Theater-Show mit überdimensionalen Insekten und viel Pyrotechnik von der Gruppe Titanic soll die Tradition von "Alles Theater", bei dem stets ein spektakuläres Straßentheater die Zuschauer erfreute, unterstreichen.
Oberbürgermeister Ralf Rauch ist zufrieden, wenn die Stadt vom 28. bis 30. September voller Menschen ist. Zum ersten Mal seien auch wieder alle Partnerstädte Geras eingeladen. Außerdem sei das Fest eine gute Gelegenheit, für die Buga 2007 zu werben.

( NG/hs, 27.01.2001 )

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