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Wettbewerb mit Pantoffel und Luftballon

An einem "Spiel ohne Grenzen" können sich Geraer Schüler der sechsten Klassen beteiligen. Für rund 1400 Mädchen und Jungen starteten die Polizei, das Schulamt, der Sportbund und die Stadt Gera unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters diese Aktion, die zur Aufklärung über Drogenmissbrauch beitragen will. Peter Schreiber, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Gera-Mitte, weiß, dass immer jüngere Jahrgänge mit dem Drogenproblem konfrontiert werden. Deswegen könne man nicht früh genug damit beginnen, gegen Drogen mobil zu machen. Er appelliert an die Schul- und Klassenleitungen, sich am "Spiel ohne Grenzen - gegen Drogen" zu beteiligen. Leider hätten bisher noch zu wenig ihre Teilnahme zugesagt. Zu dem Spiel, das vom Landeskriminalamt konzipiert worden ist, gehören ein Spielwettbewerb und ein Teamquiz. Beides soll die Erziehung zur Kameradschaftlichkeit und zum Fair play fördern und natürlich auch Spaß machen. Als sportliche Möglichkeiten nannte Peter Schreiber Pantoffelzielwerfen, Völkerball mit Hindernissen, Kilometerschrubben auf dem Hometrainer, Luftballontreiben, Mattenwälzen oder Drängelkasten. Bis Ende März sollen die Schulmeister ermittelt sein. Dann geht es in die Halbfinals, die am 19. April, am 3. und 5. Mai ausgetragen werden. Im Finale am 10. Mai wird in der Panndorfhalle der Schulmeister ermittelt.
Für alle Mannschaften, die aus dem Spielwettbewerb ausscheiden, gibt es noch ein Teamquiz. Dann sind solche Fragen zu beantworten wie: Was sind Drogen? Warum sind sie gefährlich? Was sind weiche und harte Drogen? etc. Als Hauptpreise winken eine Drei-Tages-Klassenfahrt, Tages- und Sachpreise. Die Anschubfinanzierung hat das Innenministerium übernommen. Für die weitere Ausgestaltung seien jedoch Sponsoren gesucht, sagte Peter Schreiber.

( NG/hs, 20.01.2001 )

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