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Ein Leuchtturm der Lebenshilfe-Familie

Die Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera Stadt/Land e.V. ist eine von 527 Ortsvereinigungen der Lebenshilfe in Deutschland und gilt als Leuchtturm der Lebenshilfe-Familie. „Es gibt keinen weiteren Ortsverband, der seit der Gründung am 28. April 1990 so konsequent und schlüssig, aber auch erfolgreich seine Visionen umgesetzt hat. Eine Vision war, für Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen, Angebote zu schaffen, die lebensbegleitend Hilfe und Förderung bieten. „Von den 120 Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe die 1990 in den neuen Ländern gegründet wurden, hat kein Verein ein solch umfassendes Angebot, wie die Lebenshilfe Gera“, zitiert der Präsident der Lebenshilfe Ralf Rauch zur Festveranstaltung „25 Jahre Lebenshilfe in Gera” den Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe Robert Antretter. Zugleich erinnerte Rauch an die Anfänge 1990. „Der damalige Vorsitzende, Bernd Koob, legte mir eine Konzeption der lebensbegleitenden Angebote zur Unterschrift vor. Mich als Oberbürgermeister der Stadt überzeugte diese Konzeption, meine Mitgliedschaft war eine Frage der Zeit. Frühförderung, Kindertagesstätten, Förderschule, Werkstätten und Wohnhäuser, diese Angebote zeigte diese Konzeption auf. Integration war dabei das stets angestrebte Ziel.” Rauch ist seit 17 Jahren Mitglied und seit 2009 Präsident. Neben Ralf Rauch kamen zur Festveranstaltung auch politische Entscheidungsträger von Land und Kommune, Vertreter der Wirtschaft und zahlreiche Mitarbeiter und Wegbereiter der Lebenshilfe.

Am 28. April 1990 gründeten betroffene Eltern und in der Behindertenarbeit tätige Personen die Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera. Die Nürnberger Lebenshilfe und die Werkstätten leisteten Aufbauhilfe und Unterstützung. „Doch schon nach wenigen Jahren hatte die Lebenshilfe Gera ihr eigenes Profil und ihre eigene Struktur gefunden. In vielen Bereichen ist sie Schrittmacher und Wegbereiter bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention”, so die würdigenden Worten der Landesvorsitzenden der Lebenshilfe Birgit Diezel.

Derzeit zählen knapp 300 Mitglieder zur Ortsvereinigung. 15 Einrichtungen konten bisher aufgebaut werden, in denen insgesamt 1.032 Menschen mit Behinderung Förderung, Bildung, Arbeit, Wohnen und damit gelingende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht bekommen. Rund 350 Fachkräfte haben hier ihren Arbeitsplatz und werden dabei von 25 ehrenamtlich tätigen Personen unterstützt. „Sie alle sind eine wichtige Säule bei der Erfüllung unseres gesellschaftlichen Auftrages. Unsere Beschäftigten sind hervorragend ausgebildet, engagiert, zuverlässig und verantwortungsbewusst, erfüllen ihre tägliche, oft auch herausfordernde Arbeit mit Liebe und Begeisterung”, dankt die Geschäftsführerin Silvia Meinhardt. Unterstützt wurden sie dabei auch „mit einer Reihe von investiven Förderungen von rund 3,8 Millionen Euro des Freistaates, da sie hier ohne Zweifel gut und sinnvoll angelegt sind”, so Prof. Dr. Michael Behr, stellvertretender Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Erklärtes Ziel der Lebenshilfe ist, „eine Gesellschaft für alle”, bringt es Rolf Flathmann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Lebenshilfe auf den Punkt. „Wir wollen die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes weiterhin voranbringen. Durch die Leistungen der Eingliederungshilfe werden Menschen mit Behinderung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unterstützt”, erklärt Silvia Meinhardt.

( Fanny Zölsmann, 02.05.2015 )

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