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Kitabeiträge werden zum Januar erhöht

Seit nunmehr einem Jahr wird heiß diskutiert, wie, in welcher Form und vor allem in welcher Höhe Eltern zur Kasse gebeten werden sollen, um zur Konsolidierung des Haushaltes beizutragen. Im Haushaltssicherungskonzept sind 1,5 Millionen Euro Einsparungen in diesem Bereich angesetzt. In den letzten Monaten der Gespräche wurde schnell klar, realistisch seien maximal 800.000 Euro. Denn eine Beitragserhöhung von rund 60 Euro könne nicht die Lösung sein. Nun sind die Verhandlungen zwischen den Trägern und der Stadt abgeschlossen und die Verträge sollen im nächsten Monat festgeklopft werden. Zahlen, in welcher Höhe die Kitabeiträge schlussendlich steigen sollen, kursierten zur jüngsten Stadtelternbeiratssitzung. 
Im Beisein von rund 30 Elternvertretern aus den jeweiligen Einrichtungen bestätigten Fachdienstleiterin Kinder- und Jugendhilfe Birgit Klemm und AG Kita-Vorsitzender Michael Hoffarth den Abschluss der Gespräche. „In welcher Bandbreite die Kostenerhöhungen liegen werden, dies entscheidet jeder Träger selbst”, so die Fachdienstleiterin. Aktuell liegen die Gebühren bei 120 bis 170 Euro. Künftig sollen die Beträge um 15 bis 20 Prozent steigen.  
Aktuell wendet die Stadt jährlich 2,2 Millionen Euro für Gebührenübernahmen auf, dies entspricht den Beiträgen von rund 50 Prozent aller Eltern. Ein einzelner Kita-Platz kostet dem Träger rund 5.700 Euro monatlich. Insgesamt investiert die Stadt in den Bereich Kindertagesstätten jährlich rund 24 Millionen Euro, davon 75 Prozent Personalkosten, die auch weiterhin zu 100 Prozent von der Stadt finanziert werden. An den Sachkosten will man künftig sparen, eine Pauschale von 30 Euro pro Kind soll Abhilfe schaffen.  
Doch was nützt eine gut bilanzierte Prognose, wenn erst am Ende des Jahres abgerechnet wird? Und so wird sich wohl auch erst am Ende des nächstes Jahres zeigen, ob sich die Rechnung zum Milchmädchen entpuppt. 
Bevor die Zahlen auf den Tisch gelegt wurden, bestätigten die Eltern ihre neuen Vertreter im Stadtelternbeirat. Vorsitzende für das kommende Kita-Jahr bleibt Antje Pelzel („Am Schreberweg“), stellvertretender Vorsitzender bleibt Kai Schulze („Traumwelt“). Im Jugendhilfeausschuss sitzt Antje Pelzel vertreten durch Kai Schulze, in der AG KiTa Ricardo Halenke- Lorenz vertreten durch Denise Oberröder, in der im Aufbau befindlichen „Initiative Anschwung”  Kai Schulze vertreten durch Claudia Tomczak.

( Fanny Zölsmann, 30.10.2014 )

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