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Vernetzung und Zusammenarbeit

„Städtebauförderung: ein Erfolg für Gera“ – unter diesem Motto trafen sich vergangene Woche das Stadtteilgremium und Vertreter des Stadtteilbüros Bieblach. Yvonne Thielemann vom Fachdienst Stadtentwicklung machte zu Anfang der Informations- und Diskussionsveranstaltung deutlich, was Städtebau und dessen Förderung bedeuten und erreichen kann: „Anfang des neuen Jahrtausends gab es einen Boom im Städtebau, welcher durch bauliche und soziale Komponenten sowie unter großer Beteiligung der Bewohner auch im Fördergebiet Bieblach erlebbar wurde. Hierfür maßgeblich war die Aufnahme Bieblachs in das  Programm „soziale Stadt“ im Jahr 2000, wodurch im Laufe der Jahre viele Fördermittel akquiriert werden konnten. Mit demografischen Wandel und Rückgang der Einwohnerzahlen  konzentriert sich die Förderung zukünftig vermehrt auf investive Maßnahmen, beispielsweise bei den Wohnflächen. Dafür Sorge tragen, dass auch weiterhin die sozialen Belange der Bieblacher unterstützt werden, dafür dienen Veranstaltungen wie die heutige.“
Das Stadtumbaugebiet Bieblach umfasst die zwei Bereiche Bieblacher Hang (Bebauung ab 1958) und Bieblach Ost (Bebauung ab 1986), welche zusammen ungefähr 151 Hektar Fläche beanspruchen. Seit dem Erstellen des ersten Handlungskonzeptes für den Stadtteil im Jahr 2005 konnten insgesamt rund 80 Projekte und Maßnahmen realisiert werden, u.a. der Neubau Rad-/Fußgängerweg Thüringer Straße, der Ausbau des Mehrgenerationenhauses oder das Projekt Roschützer Sportplatz. Die regelmäßige Fortschreibung des Konzeptes ist die Grundlage für zukünftige Tätigkeiten. Dabei sind Stadtteilgremium, Institutionen, Vereine und die Einwohner aufgerufen, sich mit innovativen Vorschlägen und Ideen zu beteiligen, was in Bieblach schon immer sehr gut geklappt hat, so Martina Schramm, Geschäftsführerin der GWB „Elsteral“ mbH: „Wir verfolgen und unterstützen von Anfang an die Entwicklungen  und Maßnahmen in Folge der Städtebauförderung. Viele Projekte, Initiativen und Veranstaltungen gerade auf sozialer Ebene wären dabei ohne die Arbeit der Anlauf- und Koordinationsstelle Stadtteilbüro und dessen Managerin Steffi Nauber wohl nicht möglich.“ 
Martina Schramm gab zur Verdeutlichung einen kurzen Abriss der letzten 14 Jahre – von der entstehenden Zusammenarbeit mit dem Deutschen Familienverband, der Aufstellung einer eigenen Internetseite und einer Stadtteilzeitung bis hin zum Etablieren jährlicher Veranstaltungen wie Frühjahrsputz, Bürgergalerie, „Bieblach bewegt sich“ oder die Woche der Generationen. Letztere spiegelt dabei die soziale Gewichtung in Bieblach wieder, denn ob die Betreuung in den Kindereinrichtungen, Angebote durch den Jugendclub und Sportvereine oder Projekte im Erwachsenen- und Seniorenbereich: das harmonische Zusammenspiel beeinflusst nachhaltig die Wohn- und Lebensqualität, was auch Karin Senf, Geschäftsführerin Volkssolidarität Kreisverband Gera e.V. bestätigt: „Wir engagieren uns selber seit einigen Jahren in Bieblach und empfinden es als tollen Stadtteil mit vielen Ideen, deren Umsetzung es zu unterstützen gilt.“ 
Vernetzung, Zusammenarbeit im Gremium und Unterstützung von finanzkräftigen Partnern und von Stadt- und Landesebene sind auch zukünftig gefragt, um Bieblach lebenswert zu erhalten und die Arbeit aller Akteuren weiter gewährleisten zu können. Der bundesweite Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2015 bietet dafür eine entsprechende Plattform. 

( Benjamin Schmutzler, 12.09.2014 )

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