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Campus in Gera nun offiziell eröffnet

Aus einem Haus des Geldes ist ein Hort der Bildung geworden. Nachdem die Studierenden bereits Besitz vom neuen Hochschulstandort ergriffen haben, folgte kürzlich die offizielle Eröffnung des Campus. Das, was man in Gera immer vermisst hat, zieht nun ein, studentisches Leben in die Stadt und das noch in eine der schönsten Gegenden mit dem angrenzenden Hofwiesenpark. 
Vor sieben Jahren wurde die Hochschule für Gesundheit gegründet und seither erfolgte die Ausbildung in der „Villa Hirsch“. Mit zwölf Seminarräumen, 23 Büros, einem 176 Quadratmeter großen Hörsaal und einer Bibliothek im ehemaligen Tresorvorraum bieten sich den Studierenden, dem Lehrpersonal und den Mitarbeitern am neuen Hochschulstandort optimale Arbeitsbedingungen, die man so in der Villa nicht vorfand. Und dennoch fiel es vielen schwer, ihr den Rücken zu kehren. So auch Beatrice Pomplun. Sie studiert im dritten Semester Gesundheitspsychologie und findet, dass es zwar in der Villa viel familiärer war, aber das neue Gebäude eher einem Hochschul-Niveau entspricht und auch verbesserte technische Voraussetzungen für die Absolvierung eines optimalen Studienganges bietet. Im Sommer 2015 wird sie ihren Bachelor-Abschluss machen.
Ein besonderes Flair bot die Eröffnung, da neben der Schlüsselübergabe, als ein Symbol der in Besitznahme eines Gebäudes, gleichzeitig auch  die ersten zwölf Zeugnisse an Absolventen der Studiengänge Medizinpädagogik, Ergo- und Physiotherapie übergeben wurden, als „Schlüssel für die Zukunft“, wie Prof. Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender der SRH Holding, diesen feierlichen Akt nannte. 
Die Stadt Gera hatte 2008 das ehemalige Bankgebäude gekauft, um darin bis zum 120. Geburtstag von Otto Dix im Jahre 2011 ein Kunsthaus zu eröffnen. Da diese Vision zu keiner Zeit finanziell untersetzt war, hatte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn unmittelbar nach Amtsantritt 2012 ein Interessenbekundungsverfahren für die Immobilie initiiert. In dessen Ergebnis wurde im vergangenen Jahr die ehemalige Bundesbankfiliale an den Heidelberger Bildungs- und Gesundheitskonzern SRH für rund zwei Millionen Euro veräußert. Mit dem neuen Campus kann die erfolgreiche private Hochschule Gesundheit weiter wachsen.
Seitens des Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmens wurden rund drei Millionen Euro in den Umbau investiert. Nicht nur mit dem Zeitpunkt der Eröffnung,  auch mit den Kosten lag man voll im Plan, was sicherlich auch der perfekten Planung von Architektin Marion Donnig zuzurechen ist.  
„Aus einer Bank ist eine Denkfabrik geworden“, so Prof. Klaus Hekking, der ebenfalls daran erinnert, dass dieses Gebäude ja einst als Kunsthaus gedacht und er selbst Vorsitzender des ehemaligen Kunsthaus-Kuratoriums war. Ein bisschen Kunst sei aber geblieben, verweist der Vorstandvorsitzende auf die Pop-Art-Wandbilder von Michael Craig-Martin sowie die ergänzenden Arbeiten der Geraer Künstler Sven Schmidt und Winfried Wunderlich. „Unsere Stadt hatte nach der Wende das strukturelle Problem, über keine Hochschuleinrichtung zu verfügen. Die Berufsakademie war der erste Schritt, dieses Defizit zu überwinden. Die SRH Hochschule Gesundheit setzt einen Meilenstein für die Hochschulstadt Gera. Der Wert, den der neue Campus für unsere Stadt verkörpert, ist nicht in Euro und Cent zu bemessen. Es ist eine zentrale Zukunftsinvestition“, so die Oberbürgermeisterin.

( Reinhard Schulze, 11.04.2014 )

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