Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Ein gesundes Image

Dr. Günther Linsel ist der neue Vorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Regionalverband Ostthüringen e.V. Ihm zur Seite stehen die Vorstandsmitglieder Andreas Viehweg, Almut Weinert, Petra Wagner und Christine Martens. 
Auf der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung des ASB Regionalverbandes Ostthüringen  konnte der scheidende Vorsitzende Peter Engelbrecht eine positive Bilanz ziehen. So konnte der ASB Regionalverband unter seiner Leitung in den vier Jahren des Berichtszeitraumes auf der Grundlage einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung seine Funktionen als zuverlässige Hilfsorganisation mit einem breiten Leistungsprofil immer besser erfüllen. „In den letzten vier Jahren ist viel Gutes passiert, natürlich gab es auch Tiefschläge. Zusammenfassend kann man sagen: der ASB Regionalverband ist wirtschaftlich gesund und wir haben ein gutes Image in der Region. Darauf können wir stolz sein“, so das abschließende Fazit von Peter Engelbrecht.
Eine Bilanz, die nicht von allein kommt, den Gestaltern im ASB Regionalverband nicht von selbst in den Schoß gelegt wurde. So unterstützten mehr als 3.500 Bürger der Stadt und des Umlandes die humanitäre Arbeit durch ihre Mitgliedschaft. 
Die Auslastung in den Einrichtungen der stationären Pflege liegt bei über 98 Prozent. Insgesamt werden derzeit 197 Bewohner versorgt und betreut, 120 davon im Seniorenpflegeheim „Grüner Weg“ und 77 Personen im Seniorenpflegeheim „Landgut Rubitz“. Dafür stehen insgesamt 85 Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung zur Verfügung. 25 Mitarbeiter sind in den Dienstleistungsbereichen wie Fahrdienst, Hausmeister, Wäscherei, Küche und Hauswirtschaft beschäftigt. Im Rettungsdienst sind 27 Rettungsassistenten und –sanitäter tätig, die eine qualifizierte und zuverlässige Arbeit bei der Rettung von Menschenleben leisten. Planmäßig werden zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen und zwei Reservefahrzeuge vorgehalten. Allein im Jahr 2013 wurden insgesamt 13.978 Rettungseinsätze realisiert, das sind durchschnittlich 38 Einsätze pro Tag. Dabei wurde eine Gesamtfahrstrecke von 235.000 Kilometern zurückgelegt. 
Im Berichtszeitraum absolvierten in insgesamt 271 Lehrgängen 3.099 Bürger eine Breitenausbildung in Erster Hilfe oder Lebensrettende Sofortmaßnahmen. 65 Rettungssanitäter  wurden neu ausgebildet und über 1.152 Mitarbeiter der verschiedensten Leistungsträger nahmen das Angebot an Weiterbildungsveranstaltungen für Rettungsdienstpersonal an.
Besonders deutlich zeigte sich das Miteinander in der Zeit des Juni-Hochwassers 2013. Zwar war keiner der drei Standorte unmittelbar vom Wasser bedroht, so der Vorsitzende, dennoch waren die Helfer der ehrenamtlichen Bereiche wie Schnelle Einsatztruppe und Katastrophenschutzgruppe pausenlos im Einsatz. 
Zu den Projekten im Berichtszeitraum zählten der Ankauf des Grundstücks mit der ehemaligen VP-Poliklinik, welches zu einer Parkanlage gestaltet wurde sowie auch der Bau des Seniorenpflegeheims „Landgut Rubitz“. Ohne Fördermittel und mit einem Eigenmittelanteil von 1,5 Millionen Euro wurde der 5,1 Millionen teure Bau durch den ASB Regionalverband gestemmt. Am 13. Dezember 2012 konnten die ersten Bewohner einziehen und innerhalb von sechs Wochen waren 77 Plätze reserviert und zum Teil bereits belegt. 
Großes Augenmerk liegt beim ASB Regionalverband auf der Jugendarbeit. So treffen sich regelmäßig 45 Kinder und Jugendliche, die sich auch erfolgreich an regionalen und bundesweiten Vergleichen beteiligen. Bei den Landesjugendwettbewerben belegt die ASB-Jugend seit 20 Jahren Platz eins und auf Bundesebene ist sie ein ernstzunehmender Gegner. 
Jährlich werden mehr als 10.000 Euro durch den ASB für die Jugendarbeit zur Verfügung gestellt, wodurch auch Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien ein attraktives Freizeitangebot nutzen können. Bereits im Januar wurde durch den Vorstand beschlossen, der Tarifgemeinschaft der Paritätischen beizutreten, was für die Mitarbeiter mehr Lohn bedeutet sowie auch eine Anpassung der Lohnentwicklung.

( Reinhard Schulze, 04.04.2014 )

zurück