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Ein Hausbau bestrahlt von der Sonne

Spatenstich am 27. März, Grundsteinlegung am 26. Juni, Richtfest am 2. Oktober – es geht Schlag auf Schlag vorwärts mit dem Bau des Wohnhauses für behinderte Menschen in der Ronneburger Mozartstraße 16. Mit einem „Guten Tag“ begrüßte Ralf Rauch, Präsident des Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera Stadt/Land e.V., alle die gekommen waren, um das Richtfest mit zu feiern. In der Tat, ein guter Tag. Nicht nur als gut gemeinte Begrüßung, auch was das Wetter betraf. So schickte die Sonne ihre warmen Strahlen wie schon beim Spatenstich, auch wenn damals noch winterliche Temperaturen herrschten, bei der Grundsteinlegung und nun auch zum Richtfest. Darin sah auch Bernd Koob, Geschäftsführer des Ortsverbandes, ein gutes Omen, was ihn wiederum dazu veranlasste, auch für den Einzug herrliches Wetter schon einmal vorauszusagen. Ob es dann so eintritt, wird sich zeigen. Doch wichtiger als das Wetter ist für die künftigen Bewohner, dass sie bald hier ihr neues Zuhause finden. Diesen Wunsch brachte auch Ralf Rauch zum Ausdruck, als er die Bauleute aufforderte: „bringt es bald zu Ende!“. „Mit dem Einzug haben wir dann eine weitere neue Etappe in unserer Arbeit der Lebenshilfe geschafft, auf die wir echt Stolz sein können“, so Rauch, bevor er, gemeinsam mit Bernd Koob und dem Maurergesellen Frank Mimietz, der den Richtspruch sprach, die Leiter empor stieg für den symbolischen Akt des Nageleinschlags. Da das Haus mit einer Dachplatte aus Beton abgedeckt wird, somit keinen Dachstuhl erhält, musste auf den Richtkranz verzichtet werden. Dafür schlug Ralf Rauch mit drei kräftigen Hammerschlägen den Nagel in das angebrachte Holzbrett.

Bernd Koob wandte sich in seiner Begrüßung besonders an die Bauleute und dankte ihnen für die solide Arbeit, die gute Qualität und die pünktlichen Lieferungen. So liege man im Bauplan und werde das Haus fristgemäß fertigstellen. Als Gegenleistung versprach der Geschäftsführer, dass auch pünktlich die Rechnungen beglichen werden.

„Wie ein Pils aus der Erde herausgestoßen“, beschreibt Ronneburgs Bürgermeisterin Krimhild Leutloff den Baufortschritt. Verständlich, dass sich die Rathauschefin über die Entscheidung der Lebenshilfe freute, in ihrer Stadt zu bauen. „Mit dem Bau des Wohnhauses betreibt die Lebenshilfe ein Stück Stadtentwicklung und hilft mit, dass dieser Platz eine sinnvolle Nutzung erhält.“ Erfreulich sei, dass der gesamte Bau so problemlos abläuft und das die künftigen Bewohner schon jetzt bei den umliegenden Anwohnern eine große Akzeptanz finden.

Gekommen waren auch die künftigen Bewohner. 24 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung unterschiedlichen Alters und unabhängig von Art und Schwere der Behinderung werden hier ein neues Zuhause finden und dabei bei Bedarf rund um die Uhr auf Hilfe und Unterstützung zurückgreifen können. 

( Reinhard Schulze, 11.10.2013 )

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