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Reparatur von Schlaglöchern

Gera (NG). Bei der Reparatur von Schlaglöchern scheiden sich in Gera die Geister. Dort, wo schwarze, teils sehr großflächige Asphalt-Flecken von der fleißigen Arbeit der Mitarbeiter des Bauhofes zeugen, sind die Bürger zufrieden. Wo die durch den Winter und teils auch durch das Hochwasser verursachten Löcher noch gähnen, zeigen sich die Gerschen wenig erfreut. 
„Wir tun, was wir können, waren,  auch als der Haushalt noch nicht bestätigt war, im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um mögliche Unfallquellen zu beseitigen“, erläutert Bauhof-Leiter Justus Sieper. Aber er weiß auch: „Bis zum Einbruch des Winters werden wir nicht alles schaffen.“
Alle relevanten Schlaglöcher sind genauestens im Bauhof dokumentiert. Die Aufnahmen der Schäden liegen im Bauhof vor – danach geordnet, wo sie sich befinden, wie wichtig ihre Reparatur ist und wann sie erledigt wird. Das ist bei rund 600 Kilometern Straße und etwa 350 Kilometern Gehwege im Stadtgebiet, für die der Fachdienstes Tiefbau als Straßenbaulastträger verantwortlich zeichnet, nicht so einfach. Hinzu kommen die ungünstigen Witterungsbedingungen. Sie zogen viele übergroße Schäden an Straßen, Wegen und Plätzen nach sich. Betroffen sind sowohl Entwässerungseinrichtungen als auch Bankette, Böschungen und Gräben, Oberflächenbefestigungen und Einfassungen im gesamten Stadtgebiet. Hinzu kam der Stau an Reparaturen aus den vorangegangenen Jahren. 
Bedingt durch diese äußeren Einflüsse standen für Reparaturen in diesem Jahr seit Mitte April bislang insgesamt nur 14 Wochen zur Verfügung. 2012 waren die Trupps vom Bauhof bereits ab Mitte März unterwegs und konnten dann durchgängig bis Mitte August rund 20 Wochen arbeiten. 
Trotz aller widrigen Umstände haben die Mitarbeiter mit den zur Verfügung stehenden Haushaltmitteln und Kapazitäten schon viel geschafft. Aber es sei dennoch zu wenig, um umfassend im gesamten Stadtgebiet wirksam zu werden. Einwohner von Gera-Nord, Cretzschwitz, Söllmnitz, Alt-Bieblach, Debschwitz-Ost, teilweise Kleinfalke-Großfalka Musiker- und Ostviertel, Scheibe, Collis, Naulitz, Untermhaus, Vogtlandstraße, Zwötzen, Lusan, Wacholderbaum und Hain haben von der Arbeit der Bauhof-Mitarbeiter bereits profitiert. Die durch das Hochwasser entstandenen Schäden in Liebschwitz, Zwötzen, Heinrichsgrün und Untermhaus wurden durch Fremdfirmen beseitigt. An letztere wurden zudem Aufträge vergeben für Schillerstraße und Ferberturm, die Ortslage Kaimberg sowie im Stadtzentrum die Louis-Schlutter-, Clara-Viebig- und Flanzstraße. Auf dem September-Plan stehen u.a. Langenberg, die Salzstraße, ebenfalls die Verbindung zwischen Taubenpreskeln und Poris Lengefeld. Außerdem sollen kleinere Mängel abgearbeitet werden, etwa in der Siedlung Kuchenholz/Rosenberg und im Glück-Auf-Weg. 
Auch die Straße Am Iltis soll wenn die dafür notwendigen Haushaltsmittel bereitgestellt werden können – noch 2013 einer Kur unterzogen werden. Sie befindet sich in einem Zustand, der durch den Bauhof kaum zu reparieren ist. Deshalb hat der Fachdienst Tiefbau den Hocheinbau von Asphalt vorgesehen. Wenn dies nicht in Angriff genommen werden kann, muss mit einer Vollsperrung dieser Straße vor dem Winter gerechnet werden.
Der Bauhof flickt jedoch nicht nur Schlaglöcher, auch unzählige Kleinreparaturen gehören zu seinen Aufgaben. Die Mitarbeiter mähen zum großen Teil die Bankette und beräumen diese im gesamten Stadtgebiet ebenso wie Graben – und sie haben den Hut auf in Sachen Verkehrstechnik, stellen Schilder, Wegweiser, Poller und Leitpfosten auf und bauen sie wieder ab.

( vorstufe, 06.09.2013 )

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