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Naturkundemuseum hat Nase vorn

Eine positive Bilanz in Sachen Besucherzahlen steht für die Geraer Museen zu Buche. Zum 31. Juli zählten die Museen 32.569 Besucher einschließlich Historische Höhler und Botanischen Garten. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 31.510 Besucher. 
Allein ins Naturkundemuseum kamen bis dato 77 Prozent der Gäste, die im gesamten Jahr 2012 dort gezählt worden sind. Bereits im Jahr 2012 gelang dem Haus eine Steigerung um 27 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. 
Ein Grund für den Erfolg im Naturkundemuseum in diesem Jahr sind die wechselnden Sonderausstellungen, schätzt der Fachdienst Kultur der Stadt ein. Allein im Jahr 2013 zeigte das Museum bereits sechs verschiedene Ausstellungen. Besonders großer Beliebtheit erfreuten sich dabei der 8. Ostereiermarkt und die Kabinettausstellung zu Präparationstechniken zu Jahresbeginn. 
Etwa 30 Prozent der gesamten Besucher sind im Museum für Naturkunde Vorschul- und Schülergruppen, die zu den zahlreichen museumspädagogischen Veranstaltungen ins Haus kommen. Damit hat sich das Museum erneut als gut angenommener außerschulischer Lernort etabliert. 
Die Zahlen verdeutlichen auch, dass die Entscheidung der Stadt richtig war, Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Unterrichtes freien Eintritt in die Museen zu gewähren. Seit Einführung dieser Regelung im Frühjahr 2010 verzeichneten die Museen einen deutlichen Zuwachs. 
Bis Ende Juni fanden 3.000 Kinder und Jugendliche im Rahmen des Unterrichts oder der Ausbildung den Weg in die Museen. Dazu kommen individuelle Besucher, junge Gäste im Rahmen der Ferienprogramme und der öffentlichen Veranstaltungen der Museen. 
Besonders im Museum für Naturkunde punkteten auch unterschiedliche Sonderveranstaltungen. Von Ferienprogrammen über geologische Stadtrundgänge bis zu Dachbodenführungen reichten die Angebote, die einen beachtlichen Teil der Individualgäste zu einem Besuch des Schreiberschen Hauses animierten. 
In der zweiten Jahreshälfte plant das Museum weitere spannende Ferienprogramme sowie u.a. eine weitere große Sonderausstellung. Trotz oftmals sehr ungünstiger Witterung stand auch der Botanische Garten im Interesse vieler Besucher, die an den Veranstaltungen der Grünen Schule teilnahmen, zur Kakteenausstellung und zur Liebhaberpflanzenbörse kamen oder sich an heißen Sommertagen in der Grünen Oase erholten. Für den Herbst wird das traditionelle Erntefest mit Pilzausstellung und Obstsortenschau vorbereitet. 
Im Museum für Angewandte Kunst hat z.B. die Ausstellung „Zwischen Johanna und Klementine – Werbegrafik und Verpackung“ von Februar bis Mai eine im Vergleich zum Vorjahr ebenso deutlich gestiegene Besucherzahl wie im Ferberschen Haus zu verzeichnen. Für die Mitarbeiter der Museen bedeuteten Vorbereitungen der Ausstellungen und ihrer Begleitveranstaltungen ein höchstes Maß an Einsatzbereitschaft und Engagement, weiß Rita Stielau vom Fachdienst Kultur. „Wenn die Ausstellungen und Veranstaltungen von den Gästen rege besucht und gelobt werden, wissen wir, der Einsatz hat sich gelohnt.“ 
Auch im zweiten Halbjahr gibt es in den Geraer Museen viel Sehenswertes. Während das Stadtmuseum mit „Zwischen Kaiser und Kurfürst“ auf die Spuren der Reformation in Gera geht, wird in der Orangerie am 27. September anlässlich des Van-de-Velde-Jahres 2013 die Ausstellung „Jugendstil in Gera“ präsentiert. 
Das Museum für Angewandte Kunst zeigt ab 15. Oktober Fotografien der diesjährigen Preisträger und Nominierten des „10. Aenne-Biermann-Preises für Deutsche Gegenwartsfotografie“. 
Im Museum für Naturkunde bietet die Ausstellung „440 Millionen Jahre Erdgeschichte Ostthüringens – Fossilien aus dem Geraer Raum“, die ab 24. Oktober zu sehen sein wird, den nächsten Höhepunkt. Gegenwärtig laufen auch die Vorbereitungen für die 15. Geraer Museumsnacht auf Hochtouren, die am 31. August stattfindet.

( NG, 16.08.2013 )

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