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Lösungen finden für Sportstätten in Gera

Die aktuelle Schadensbilanz weist für die Sportstätten in Gera mehr als sieben Millionen Euro aus. Zu Beginn des Schul- und Sportjahres werden wichtige Sportstätten, wie die Panndorfhalle und das Hofwiesenbad, aber auch die Schulsporthallen der Regelschule „Otto-Dix“, der Grundschule „Otto-Dix“ und der Debschwitzer Regelschule für den Sportunterricht und das Training nicht zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus sind neben den Sporthallen im Sportzentrum Vollersdorfer Straße und im Karl-Harnisch-Stadion die Sportplätze Stadion am Steg und Karl-Harnisch-Stadion massiv betroffen. „Die Stadt Gera dankt allen Sportlerinnen und Sportlern für die Unterstützung bei den Sofortmaßnahmen zur Beseitigung der Hochwasserschäden. Die Sportvereine haben einen großen Beitrag geleistet und eindrucksvoll gezeigt, dass der Sport über Vereinsgrenzen hinaus zusammensteht“, so Sandra Schön-eich, Dezernentin für Soziales.

Mit den betroffenen Schulen und Vertretern des Schulamtes Ostthüringen wurden intensive Gespräche zur Belegungssituation für den Sportunterricht geführt. „Wir haben versucht, den Belegungsplan für die Panndorfhalle zu verdichten, aber leider ist es aufgrund der dort entstandenen Schäden nicht möglich“, sagte Thomas Seidel vom Fachdienst Bildung und Sport. Neben der Situation in den betroffenen Schulturnhallen wirken sich die Schäden im Hofwiesenbad besonders auf die Grundschulen aus, für die es aktuell kein Angebot zur Absicherung des Schwimmunterrichts gibt. Unter Federführung des Schulamtes stimmen die Schulleiter Belegungsvarianten ab, um den Unterrichtsausfall so gering wie möglich zu halten. Eine Reihe von Sportvereinen ist besonders hart betroffen. Ziel des Fachdienstes ist, vor allem Lösungsansätze für den Kinder- und Jugendsport zu entwickeln. Die Sportstättenkommission hat dem Vorschlag zugestimmt, die Belegung der Sportstätten im neuen Schul- und Sportjahr zunächst mit einem „Sommerbelegungsplan“ vorzunehmen.

Alle Sportvereine erhalten demnach zunächst einen Belegungsvertrag bis zu den Herbstferien. Im Sommerbelegungsplan ist der Bedarf der Freiluftsportarten für das Wintertraining noch nicht enthalten. Einer Reihe von Freizeitsportgruppen können nur Trainingszeiten an den Wochenenden angeboten werden.

Nach der Beratung der Stadt mit dem Stadtsportbund Gera e.V. und den vom Hochwasser direkt betroffenen Sportvereinen zum Thema Schadensbilanz wurden vom Fachdienst Einzelbegehungen in den Sportstätten durchgeführt. Im Stadion der Freundschaft sind die leichtathletischen Anlagen ab sofort, die Weitsprunganlage nach Austausch des Sandes für das Training wieder nutzbar. Einschränkungen bestehen bei der Nutzung der Sanitäranlagen im Außenbereich. Aktuell werden Renovationsarbeiten am Rasenplatz durchgeführt. Der Platz soll am 9. August wieder freigegeben werden.

Zwischen Reitverein und der Stadt wurden Detailmaßnahmen zu Herstellung von Bereichen des Reitstadions vereinbart. So bemühen sich Verein und Stadt aktuell um eine Lösung für die Beseitigung des verunreinigten Bodenbelages in der Reithalle. Es wird eine neue Zähleranschlusssäule gesetzt und die Pumpen und Regner zur Platzbewässerung funktionstüchtig hergestellt.

Auf Grund der anhaltenden Durchfeuchtung und des zunehmendem Schimmelbefalls im Sportzentrum Vollersdorfer Straße mussten die Gebäude neben der Sporthallensperrung auch für Internats-, Büro- und Gewerbenutzungen gesperrt werden. Die Nutzung der Beachvolleyballanlage und des Rasenplatzes ist möglich.

Die Stadt beauftragt kurzfristig einen Gutachter zur Prüfung der bautechnischen Schäden im Karl-Harnisch-Stadion in Zwötzen. Dabei wird u.a. geprüft, ob die Sanitäreinrichtungen in Kürze Instand gesetzt werden können. Der Rasenplatz im Stadion am Steg ist nach abgeschlossener Renovation wieder nutzbar. Die Stadt kann aktuell noch nicht abschätzen, wann die Wiederaufbauarbeiten von Sportstätten beginnen können, da die Richtlinie mit entsprechenden Durchführungsbestimmungen noch nicht aufergelegt ist.

( Gera (NG), 26.07.2013 )

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