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Sanierung des Gebäudes

Nach der offiziellen und förmlichen Übergabe des sanierten Gebäudes der Staatlichen Berufsbildenden Schule Technik in der Berliner Straße 157 Ende Mai in Gera ging es beim Rundgang richtig zur Sache. Als wollten sich die vielen Gäste und Gratulanten davon erholen, informierten sie sich vor allem im neuen naturwissenschaftlichen Fachunterrichtsraum bei den Berufsschülern über praktische Sachen, allen voran Thüringens Landtagspräsidentin Birgit Diezel und Verkehrsminister Christian Carius. Da wurde Physik erlebbar gestaltet, waren ein Dampfmaschinenmodell, ein Windrad und sogar eine Autorennbahn in Betrieb. Das Thema Energie ist ja in aller Munde.
In der Berliner Straße wurde nun ein weiterer Schritt in Richtung Berufsschulzentrum getan, nachdem bereits im vergangenen Jahr die Übergabe des Werkstatt- und Laborgebäudes erfolgte. Die Schule kam mit insgesamt vier Millionen Euro auf den neuesten Stand. 2,5 Millionen Euro Fördermittel flossen von der Europäischen Union; 1,5 Millionen Euro steuerte die Stadt Gera bei. In Mobiliar und Technik wurden 400 000 Euro investiert. Es wurden elf interaktive Wandtafeln, 23 Beamer, zwei Blackboards und 40 Computer neu angeschafft. 
„Mit besseren Ausbildungsbedingungen festigt Gera seinen Stand als Berufsschulzentrum in Ostthüringen. Wir wollen – und da bin ich mir mit den Landräten aus den Nachbarkreisen einig – dass die Berufsausbildung in der Region bleibt. Das sichert der Wirtschaft den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs und uns als Stadt die Einwohner, wenn junge Menschen ihre berufliche Zukunft bei uns sehen. Das ist also Wirtschaftsförderung im besten Sinne“, betonte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Mit diesem Neubau erhalten ca. 850 künftige Metalltechniker, Elektrotechniker und Kraftfahrzeugtechniker, 100 Schüler im Vollzeitunterricht der Fachoberschule, der Berufsfachschule und der Berufsvorbereitung und ihre 55 Lehrer modernste Lehr- und Lernbedingungen. Die Schüler und Lehrer, die zurzeit noch im Ausweichobjekt in der Robert-Erbe-Straße lernen und lehren, kehren im kommenden Schuljahr in ihr völlig modernisiertes Schulgebäude zurück.
Der Schwerpunkt bei der Ausbildung an den 120 Schülerplätzen liegt auf der Kraftfahrzeugtechnik mit der Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker für Pkw- und  Nutzfahrzeugtechnik. Die jungen Leute lernen im Werkstatt- und Laborgebäude praxisnah an modernsten Prüf- und Messständen. Dazu gehören ein Rollenprüfstand für Lkw, eine Pkw-Prüfstraße und drei unterschiedliche Hebebühnen. Die Kfz-Ausbildungshalle ist die einzige Halle in Ostthüringen, in der die praktische Ausbildung nicht nur an Pkw, sondern auch an einem Lkw mit allem technischen Zubehör absolviert wird. 
Für das Jahr 2014 ist anvisiert, die nebenan in der Berliner Straße befindliche einstige „Bergbauschule“ für die Berufschule Technik umzubauen und zu sanieren. Das Gebäude hat immerhin schon fast 60 Jahre auf dem Buckel. Dann können dort 250 Berufsschüler in 18 Unterrichtsräumen, einer Bibliothek, Pausen- und Besprechungsräumen, Räumen für den Lehrer- und Verwaltungsbereich sowie in einer Aula ihrem Lernauftrag nachgehen.


( Dietmar Walther, 07.06.2013 )

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