Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Goldener Spatz 2013

Wenn an diesem Sonnabend 15.29 Uhr der Zug aus Richtung Leipzig am Geraer Hauptbahnhof eintrifft, wird eine zehnköpfige quirlige Kinderschar aussteigen. 15.55 Uhr trifft ein weiterer Zug ein, und weitere 15 Kinder werden mit offenen Armen empfangen. Sie alle stoßen auf zehn Mädchen und Jungen, die schon an Vortagen aus der Schweiz, aus Österreich, und aus verschiedenen Himmelsrichtungen Deutschlands in Gera angekommen waren.

Sie alle haben Geras berühmtesten Vogel in ihrer Mitte, den Goldenen Spatz, denn am Sonntag, 26. Mai, wird das 21. Deutsche Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ in der UCI-Kinowelt offiziell eröffnet. 35 Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren bilden die Spatzenjury, entscheiden, welcher Film- oder Fernsehbeitrag und welche Online-Seite die begehrte Trophäe erhält.

Mitten unter ihnen ist Johannes Hollandmoritz, der Gera beim Goldenen Spatz vertritt. Er hat Heimvorteil und kann am Sonnabend seine Spatzenkollegen mit empfangen. Aber natürlich wird er gemeinsam mit ihnen das Penta-Hotel beziehen, und natürlich ist er schon ganz gespannt auf die Tage in Gera und Erfurt. Er weiß aber auch, was auf ihn zukommt und was gefordert wird. Immerhin gilt es, 38 Filme anzuschauen, seine erste Meinung niederzuschreiben und später die Preisträger zu bestimmen. Aber Johannes hat diesmal mit seiner Filmkritik auf dem Fragebogen zur Jurybewerbung richtig gut gepunktet. Er hat den Film „Der ganz große Traum“ ausgewählt und damit die Auswahlkommission für die Kinderjury überzeugt. „Im vergangenen Jahr hatte ich mich schon einmal beworben, da hat es leider nicht geklappt, aber meine Mutti hat gesagt: ich soll nicht aufgeben“, erzählt Johannes.

Johannes Hollandmoritz geht in die fünfte Klasse des Liebegymnasiums. „Eine gute Schule“, urteilt er. Er müsse zwar früh aufstehen, weil er von Liebschwitz aus mit dem Bus in die Schule fahren muss, aber ihm gefalle es dort. Zu seinen Lieblingsfächern gehören Informatik und Deutsch. Und in der Freizeit wird fleißig Akkordeon geübt, denn er besucht die Musikschule Fröhlich in Weida und hat auch schon in kleineren Konzerten mitgewirkt. Ins Kino geht er ziemlich oft, „und am Wochenende darf ich sogar Filme um 20.15 Uhr im Fernsehen ansehen“, sagt er stolz. Nun, die nächste Woche kann sich Johannes viele Stunden Filmbeiträge anschauen und seine Meinung dazu äußern, denn reden, das kann Johannes, schließlich will er mal Fußballreporter werden.

( Helga Schubert, 23.05.2013 )

zurück