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Vision – Studie – Projekt

Was vor zwölf Monaten noch eine belächelte oder politisch verworfene Vision war, ist jetzt eine Studie, die sich zum Projekt mausern will. Ja mausern soll, so der Wille der Fraktionsvertreter beim Termin mit Rudolf Scharping, dem wiedergewählten Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer. Einzig die Fraktion Bürgerschaft Gera konnte schon ein eindeutiges Pro-Votum abgeben; alle Vertreter (leider ohne CDU) waren sich einig, diese Studie als Chance zu begreifen; als Chance, mit Blick nach vorn, der Stagnation zu entkommen.

„Das Projekt GeraArena muss von den Fraktionen, der Bürgerschaft und der Stadt getragen werden“, so Scharping, der begleitet wurde vom Vorsitzenden des Thüringer Radsport-Verbandes, Uwe Jahn und von Eckart Drosse, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Internationalen Bauausstellung (IBA). „Seit meinem letzten Besuch hat sich einiges geändert.“

Die Studie hat sich gelöst von einem Mediamarkt mit Radsportbahn obenauf. Es gibt keinen alleinigen Investor mehr. Die Stadt wird sich keinesfalls finanziell engagieren. Es wird kein prestigeschwangeres Millionengrab.

Was ist neu? Rudolf Scharping sagte es sinngemäß: „Ich sehe eine bürgerliche Gemeinschaftsaufgabe, das Geraer Zentrum zu sanieren.“  Eine Idee oder Vision reiche nicht aus, die Schritte sind Willenserklärung aller Beteiligten, Machbarkeitsstudie, Investorenausschreibung, Detailplanungen, Umsetzung.

Die GeraArena soll ein Handels- und Freizeitzentrum mit einer Radrennbahn werden, aber auch offen stehen für viele andere Sportarten im Hobby-, Freizeit- und Leistungsbereich. Das Handelssortiment wird abgestimmt auf die angestrebte Magnetwirkung und auf die Geraer Innenstadt.

Nochmal Scharping: „Wir haben ein Interesse an diesem Projekt, für unsere Radsportler. Chemnitz bewirbt sich auch, es wird nur einen Sieger geben.“

Die Geraer Architektin Evelyne Senser dazu: „Ein Projekt wird entwickelt. Es ist nichts Fertiges, nichts Endgültiges. Der Abbruch ist jederzeit möglich, wie auch die Anpassung oder Veränderung. Wir präsentieren einen ersten Entwurf. Es geht jetzt nicht um ja oder nein, sondern um einen Weg.“

Dazu bedarf es Ihrer Mitwirkung. Lassen Sie als Bürger Gera bei diesem Projekt Sieger sein! Äußern Sie Ihre Zustimmung, formulieren Sie Ihre Bedenken, reichen Sie Vorschläge und Verbesserungen ein, fragen Sie nach Details, begründen Sie Ihre Ablehnung - machen Sie einfach mit! Es muss nicht gleich ein Bürgerentscheid sein, aber die Bürgerbeteiligung und der Dialog sind entscheidend. Stuttgart 21 können wir uns in Gera nicht leisten, so auch die sehr einhellige Meinung.

Schreiben Sie an: 
Fraktion Bürgerschaft Gera, Rathaus oder als mail: 
buergerschaftgera-fraktion@gera.de

• Argumente für „genial zentral“ aus der Projektmappe:

• Die Funktion erzeugt Vorteile für die Gesamtentwicklung der umgebenden Innenstadt

• Alleinstellungsmerkmal durch die Kombination der unterschiedlichen Nutzungen

• Sicherung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes durch Handel, Dienstleistungen, Gastronomie, Tourismus, Freizeit 

• Brückenfunktion in Geras Mitte

• „Neustadt-Passage“ zwischen Museumsplatz und KuK

• Dokumente des Projektteams GERAARENA, notariell urheberrechtlich geschützt

( Gera (NG), 23.05.2013 )

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