Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Zügiges Handeln in Cretschwitz

Die Entwicklung des Industriegebietes Cretzschwitz hat Baudezernent Ramon Miller auf der jüngsten Tagung des Geraer Stadtrates als das bekannteste Vorhaben der Wirtschaftsentwickler bezeichnet. Bereits Ende 2009 war dazu ein Bebauungsplan beschlossen worden. Für das 40 Hektar große Areal stimmte der Stadtrat nunmehr einer dritten Ergänzung zu, die sich schwerpunktmäßig mit umfassenden Ausgleichsmaßnahmen für die Natur beschäftigt.

Die Vorsitzende der Fraktion „Arbeit für Gera“, Kerstin Thiel, wertete die Aufnahme als Teil der Thüringer Großflächeninitiative des Thüringer Wirtschaftsministeriums als Ausdruck der Verantwortung für die gesamte Region. Gleichzeitig warnte die Stadträtin vor einem Flächenentzug für die Landwirtschaft. Unterstützung erhielt sie von Stadtrat Bernd Klüger (Linke), der sich zufrieden zeigte, dass sich die gesamte Diskussion in Cretzschwitz und den benachbarten Ortsteilen deutlich versachlicht habe.

Cretzschwitz genieße auch erste Priorität in der Landesentwicklungsplanung und sei als eines von fünf Projekten der Thüringer Großflächeninitiative des Landes-Wirtschaftsministeriums als im neuen Regionalplan festgeschrieben. Die Gründe dafür bezeichnet das Ministerium wie folgt: „Großansiedlungen ziehen erfahrungsgemäß häufig Zulieferer und unternehmensnahe Dienstleister an. Zudem profitiert die bereits ansässige Wirtschaft von neuen Geschäfts- und Kooperationspotenzialen. Mit der damit verbundenen wachsenden Attraktivität des Arbeitsmarktes wird zugleich ein aktiver Beitrag gegen das Problem der Abwanderung von jungen, gut qualifizierten Arbeitskräften geleistet und der Zuzug von Fachkräften gefördert.“

Auch die Stadträte Armin Allgäuer (SPD) und Hans-Jörg Dannenberg (CDU) griffen das Thema Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen nochmals auf nannten die „Begrünung“ von kleineren Industriebrachen auch im Stadtzentrum als möglichen Weg. Baudezernent Miller widersprach diesen Vorstellungen, weil die vorgeschlagenen Maßnahmen für den Naturschutz nicht angerechnet und vom Land finanziell auch nicht unterstützt werden. Den besonderen Belangen des Naturschutz soll auch nach der Ergänzung des Bauplanes Rechnung getragen werden. Über interessante Einzelheiten kann man sich im Internet auf www.gera.de informieren. Nach der Diskussion stimmten 39 Stadträte für die Beschlussvorlage, drei lehnten sie ab, einer enthielt sich der Stimme. Der Beschluss soll vier Wochen lang ausgelegt werden. 

( Reinhard Schubert, 02.05.2013 )

zurück