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Glaube erlebbar machen

Tag für Tag und Woche für Woche hetzen wir von hier nach da. Dabei hat keiner Zeit für sich oder für seine Mitmenschen. In einer digitalisierten Welt ist dies zum Normalzustand geworden und in vielen Fällen wird nur noch mit und über die uns zu Verfügung stehende Technik kommuniziert. Dabei verlernen wir alle in unserer Umgebung zu leben und diese zu erleben. Betroffen ist hiervon auch der Glaube.

Immer weniger Menschen zieht es in die Kirche und vor allem junge Menschen treten ihr mit viel Skepsis gegenüber. Widererwartend fällt es aber gerade jungen Menschen auf, dass sich immer mehr Gleichaltrige von der Kirche abwenden. Dies liegt vor allem am verstaubten Bild, welches die meisten von der Kirche haben. Das es anders ist und anders geht zeigt die neue Initiative der christlichen Gemeinde Gera. „Relationship“ nennt sich diese und wie der Name sagt geht es in dieser auch um die Beziehung der Menschen untereinander.

„Mit Freunden habe ich festgestellt, dass sich viele vom Glauben abwenden, oder veraltete Vorstellungen von der Kirche haben. Dem wollte ich entgegenwirken und habe die Idee der Gemeinde Gera und weiteren Interessenten vorgestellt und gemeinsam haben wir die Initiative entwickelt und auf die Beine gestellt“, erzählt David Porsche, der Initiator des Projekts. Im Oktober vergangenen Jahres startete das Projekt und hatte gleich regen Zulauf von Jung und Alt. Mittlerweile gehören ca. 20 Personen zum Stamm der Initiative, welche die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen. „Jeder hat seine Stärken und so ist mancher für die Technik zuständig, andere für die Planung und die Musiker in unseren Reihen haben sich als Band zusammengeschlossen und sind natürlich für die Musik während der Gottesdienste verantwortlich. Wir wollen bei Relationship niemandem etwas aufdrängen, sondern den Interessenten das falsche Bild vom Glauben nehmen, gemeinsam moderne Gottesdienste gestalten, Events planen und erleben und gemeinsam für-einander da sein“, erzählt der Mathe- und Religionslehrer David Porsche weiter. Dass alles moderner und lockerer abläuft, zeigt auch der Gottesdienst, welcher sonntags im vierzehntägigen Rhythmus, stattfindet. Hier wird mit PC, Licht, Livemusik und Videos gearbeitet.

Auch die Predigt verläuft anders als sie so mancher kennt, denn diese wird immer von wechselnden Personen geführt und es gibt Zeit zur Diskussion über den Inhalt. Noch steckt die Initiative in den Kinderschuhen, aber schon jetzt besuchen den Gottesdienst viele Neugierige und sind erstaunt über das erlebte.

Außerdem gibt es von außen und durch das Team immer wieder neue Ideen und kleine Änderungen, welche die Initiative weiter beflügeln. Wer nun neugierig geworden ist und sich selbst ein Bild über „Relationship“ machen möchte oder auch mitwirken will, ist eingeladen,  zu einem der bevorstehenden Gottesdienste zu kommen. Die nächsten Termine hierfür sind der 24. Februar und der 10. und 24. März. Beginn ist jeweils um 16 Uhr im Gemeindehaus in der Clara-Viebig-Straße 7. Gerade läuft die Reihe „Toxic“, in welcher es um die täglichen Einflüsse von außen geht. In den Gottesdiensten und Events wird darüber gesprochen, welche Einflüsse das sein können, ob sie gut oder schlecht für den Einzelnen sind und jeder kann seine Erfahrungen, Tipps und auch Ideen zu dem Thema teilen.

( Lars Werner, 21.02.2013 )

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