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Ausbau der Infrastruktur fortgesetzt

Der Start für umfangreiche Baumaßnahmen zum Ausbau sowie zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in der Stadt Gera ist ab Frühjahr 2013 vorgesehen. Dazu gehören das Stadtbahnprogramm der GVB GmbH in Höhe von zirka 40,3 Millionen Euro, der Bau der Querspange Liebschwitz einschließlich des Ausbaus der L 1082 durch das Straßenbauamt Ostthüringen als Träger mit 20 Millionen Euro sowie die Sanierung der Ebelingstraße durch die Stadt in Höhe von 350.000 Euro. „Wir freuen uns, dass in der Stadt neuer Schwung in die öffentlichen Investitionen gekommen ist. Investitionen bedeuten auch immer konkrete Gestaltung der Zukunft“, so Baudezernent Ramon Miller zu den Vorhaben.

Die bis 2016 laufenden Baumaßnahmen beziehen große Teile des Geraer Stadtgebietes ein. Verteilt über das nördliche und südliche Territorium beginnen voraussichtlich im April 2013 die Bauarbeiten zur Umsetzung des Stadtbahnprogramms Stufe II mit der Sanierung des Bahnkörpers zwischen Tinz und Bieblach-Ost (Fertigstellung September 2013), dem Bau der Stadtbahnstrecke Tinz – Langenberg (Fertigstellung voraussichtlich Dezember 2015) und der Sanierung der Wiesestraße. Für den Zeitraum April bis Oktober 2013 sind der Bau der beiden Abschnitte Spielwiese – südlich Heinrich-Heine-Straße und Häckelstraße – Südfriedhof sowie die rückwärtige Erschließung der Straßen im südlichen Teil der Wiesestraße vorgesehen. In Verantwortung des Straßenbauamtes Ostthüringen wird ab Mai 2013 bis zum Jahr 2016 als größtes Straßenbauvorhaben der Neubau der Querspange der Landesstraße L 1082 (Zwickauer Straße) mit direkter Anbindung an die B 92 in Höhe des früheren Bahnhofs Gera-Röppisch in Angriff genommen.

Bestandteil dieses Vorhabens ist auch der Ausbau der L 1082 bis zur Ortsdurchfahrt Niebra sowie der Neubau eines zirka 700 Meter langen Abschnittes der B 92 vom Süden bis in Höhe der Kirche von Röppisch. Die Stadt Gera hat für 2013 die komplexe Sanierung der Ebelingstraße im Rahmen des Sanierungsgebietes Parkstraße vorgesehen. Voraussichtlicher Bauzeitraum: Sommer bis Ende des Jahres 2013. Für ein weiteres Vorhaben der DB soll im Jahr 2013 das Planfeststellungsverfahren beginnen. Durch das Projekt werden die Eisenbahnstrecken im Südraum der Stadt Gera auf der bestehenden Trasse Gera-Süd – Gera-Zwötzen, die dann auch Züge in Richtung Wünschendorf – Greiz – Plauen nutzen, gebündelt.

Dazu ist der Einbau einer Gleisverbindung in Höhe des ehemaligen Bahnhofs Gera-Röppisch, der Ausbau des Bahnhofs Gera-Zwötzen, der zweigleisige Ausbau des Streckenabschnitts Gera-Süd – Gera-Zwötzen und die Einbeziehung des genannten Bereiches in ein elektronisches Stellwerk geplant.

Ziel aller Baumaßnahmen: Verkehrsabläufe zu verbessern, negative Auswirkungen des Verkehrs zu minimieren und die Attraktivität des Systems der öffentlichen Verkehrsmittel zu erhöhen. Vor Beginn der einzelnen Bauvorhaben sollen die Bürger bei erforderlich werdenden Verkehrseinschränkungen rechtzeitig informiert werden.

( Gera (Neues Gera), 14.02.2013 )

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