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Wie kommt das Pferd ins All?

Während eines langen Wochenendes lasen sich die Mitglieder der Auswahlkommission für die Kinderjury des Goldenen Spatzen, Festivalleiterin Margret Albers, Projektleiterin Katharina Trautmann, Sozial- und Kunstpädagogin Ina Brandt, Erzieher Thomas Gröper und Sonja Sairally vom Kika, durch die Bewerbungen der Kinder, die in das Spatzenhaus in Gera geflattert waren, durch. Alle Einsendungen wurden von jedem bewertet, um am Ende die besten Kinder auszuwählen, die zum Festival die herausragendsten Filme und Fernsehbeiträge mit einem Goldenen Spatzen auszeichnen. Keine leichte Aufgabe für die fünf Bewerter, trotzdem habe es allen viel Spaß gemacht, zu erfahren, welche Lieblingsfilme die Kinder haben, warum sie Fernsehen schauen, welche Themen sie gern einmal verfilmt sehen möchten oder welche Hobbys sie haben, war ihre eindeutige Meinung. Im Allgemeinen stellte Margret Albers fest, dass sich die Kinder viel Mühe gegeben haben und sich im Gegensatz zu den Jahren zuvor positiv über ihre Lebenssituation und das Umfeld äußerten. „Ich möchte Filme über glückliche Familien sehen, so wie wir eine sind“, schrieb zum Beispiel ein Mädchen. Auf der Wunschliste stehen Filme über und mit Pferden, z.B. über Pferde im Weltall, zum Umweltschutz, über Einstein oder über Bücher, die sie gerade lesen. Zum Hauptkriterium für die Auswahl der Spatzenjury zählt die Film- oder Fernsehkritik, welche die Kinder mit einreichen müssen. Insgesamt bewerteten sie 225 verschiedene Filme und Fernsehsendungen. Dabei lagen „Die Vampirschwestern“ oder „Ice Age“ an der Spitze, doch fehlte auch der Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nicht.
721 Bewerbungen von jungen Filmfans im Alter von neun bis 13 Jahren waren eingegangen, wobei die Mädchen mit 550 am eifrigsten ihren Wunsch zum Mitmachen bekundeten. „Erfreulich ist, dass sich Mädchen und Jungen aus allen Bundesländern beteiligt haben“, meinte Katharina Trautmann, non Flensburg bis Oberammergau, von Aachen bis Bautzen. Und ganz besonders erfreut zeigte sie sich, dass Thüringen mit 142 Bewerbungen an der Spitze liegt und damit Nordrhein-Westfalen nach fünf Siegerjahren mit 109 Einsendungen auf Platz zwei verwiesen habe. Auf dem dritten Rang folgt Bayern mit 65 und Baden-Württemberg mit 49 Bewerbungen. Doch nicht nur Kinder aus Deutschland erhalten beim Goldenen Spatz eine Chance, die Gewinnerfilme mit einem Goldenen Spatz zu krönen, sondern auch Filmbegeisterte aus Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. In diesem Jahr zum ersten Mal dabei ist die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Immerhin ist mit 48 Bewerbungen ein großer Zulauf dieses Landstriches zu verzeichnen. Der Kontakt sei über die NRW-Landesmedienanstalt zustande gekommen, wusste Margret Albers. Bereits zum Spatzfestival im vergangenen Jahr seien Vertreter von Medienzentren zu Gast gewesen und hätten sich sehr interessiert gezeigt. 
Zu Kinderfilmfesten in Schulen war dann wiederum der Goldene Spatz mit dem Film „Tom und Hacke“ zu Gast und fand ein aufgeschlossenes Publikum.
Allen 25 ausgewählten Kindern, die in diesen Tagen Post vom Goldnen Spatz erhalten,  steht eine schöne aber auch anstrengende Zeit bevor. Sie müssen Film- und Fernsehbeiträge von insgesamt 18 Stunden Länge in sechs Kategorien bewerten und bestimmen, wer die begehrte Trophäe, den Goldenen Spatz, erhält. Das Festival findet vom 26. Mai bis 1. Juni in Gera und Erfurt statt. 

( Helga Schubert, 31.01.2013 )

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