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Start für die Querspange bei Liebschwitz im Mai 2013

Das größte Straßenbauprojekt der nächsten Jahre in der Stadt wird derzeit vom Straßenbauamt Ostthüringen als Träger intensiv vorbereitet. Für die so genannte Querspange bei Liebschwitz stehen für den Bau der Landesstraße L 1082 insgesamt 16,6 Millionen Euro, davon 4,15 Millionen Euro Mittel des Landes Thüringen und 12,45 Millionen Euro EU-Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung III, sowie für die Bundesstraße B 92 vom Bund 3,5 Millionen Euro bereit. Die neue Verbindung soll künftig von der Bundesstraße B 92 auf Höhe des ehemaligen Bahnhofes Röppisch, dort entsteht ein Kreisverkehr mit Bypass, in einem großzügigen Radius direkt auf die Zwickauer Straße, kurz vor dem Abzweig Meilitz/Untitz beim Gewerbegebiet Liebschwitz, führen. Dort ist ebenfalls ein Kreisverkehr geplant. Baustart ist für Mai 2013 vorgesehen. Bestandteile des Projektes sind der Neubau einer 317 Meter langen Großbrücke über die „Weiße Elster“ sowie die Eisenbahntrassen Leipzig-Leutzsch - Probstzella und Gera-Süd - Weischlitz.

Die eigentlich neu zu bauende Ortsumgehung ist 800 Meter lang. Weitere Teile des Projektes sind der Ausbau der Landesstraße zwischen dem zweiten Kreisverkehr und dem Ortseingang Niebra auf einer Länge von 1.700 Metern. Auf einer Distanz von 1.400 Metern wird dabei das Pflaster erneuert und die Linienführung der Kurven kurz vor Niebra auf einer Strecke von 400 Metern verbessert. Gleichzeitig müssen die Einmündungen einschließlich Linksabbiegestreifen der Zwickauer Straße und der Niebraer Straße in die neue bzw. in die vorhandene Landesstraße gebaut werden. Die B 92 soll auf einer Länge von 925 Metern auf ungenutztes Bahngelände bzw. auf den ehemaligen Holzverladeplatz verlegt werden. Dabei entsteht zwischen der neuen B 92 und der Weidaer Straße (alte B 92) ein Lärmschutzwall. Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen werden entbehrliche Straßenabschnitte der Wachsenburgstraße, Fritz-Gießner-Straße und der Ernst-Abbe-Straße als Ausgleichsmaßnahme rückgebaut.

Durch das Projekt werden die bisherigen Verkehrsengpässe an der Zoitzstraße und an der Eisenbahnbrücke vor der Einmündung auf die B 92 bald der Vergangenheit angehören. Weitere Vorteile: Die Verkehrssicherheit wird sich in diesem Bereich erhöhen. Bisher war die Kreuzung B 92/Zoitzstraße/Am Bach Unfallschwerpunkt. Nach der Realisierung des Verkehrsprojektes sollen auch die Gewerbestandorte südöstlich von Gera besser erreichbar sein. Außerdem sind bei einem Hochwasser die südwestlich Geras gelegenen Orte und Ortsteile nicht mehr abgeschnitten. Ein weiterer Pluspunkt: Zwötzen und Liebschwitz werden vom Fahrzeugverkehr entlastet. Bei einer Verkehrszählung im Oktober wurden z.B. in der südlichen Weidaer Straße 13.000 Fahrzeuge in 24 Stunden gezählt. Das soll sich auf 2.100 Fahrzeuge pro 24 Stunden reduzieren. Besonders für die Bewohner im Bereich Niebraer Straße, Niebraer Weg und am Ortsrand von Niebra wird sich durch den Austausch des Straßenpflasters gegen Asphalt erheblich der Straßenlärm verringern.

Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Mai 2013 bis voraussichtlich Juni 2014: Neubau bzw. Ausbau der Landesstraße mit Einmündungen und Kreisverkehr zwischen der neu zu errichtenden Brücke und Niebra. August 2013 bis voraussichtlich Juni 2016: Bau der Großbrücke und Verlegung der B 92 mit Kreisverkehr. Bis August 2013 laufen Vorarbeiten.

Die europaweite Ausschreibung der Bauhauptleistungen läuft seit 21. Januar in zwei Vergabepaketen. Dabei sind auch der Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal, die Energieversorgung und die Thüringer Energienetze beteiligt. Im Zuge der Baumaßnahmen werden auch Kabel der Deutschen Telekom verlegt. Während des Baus der beiden Kreisverkehre sind Umfahrungen vorgesehen. 

( Gera (NG), 24.01.2013 )

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