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Rekordkulisse beim Oldieturnier

Der Fußball kann auch in Gera Massen begeistern.  Bei der 15.Auflage des Traditionsturnieres kamen mit 1400 Zuschauern so viele wie nie zuvor in die Geraer Erwin-Panndorf-Halle, was natürlich besonders den Veranstalter, den Förderverein Kinder –und Jugendfußball freuen dürfte.
Im Focus des Publikums stand auch die Geraer Stadtauswahl, von Thomas Kowalski betreut, die im letzten Jahr den Einzug in das Finale schaffte. Mit dem 5.Platz konnte man den Vorjahreserfolg nicht wiederholen, aber die Geraer  verschafften sich mit ihrem beherzten Auftritt überall Sympathie. „Wir sind schon etwas enttäuscht, denn wir hatten uns das Halbfinale vorgestellt. Aber unser Chancen haben wir wahrscheinlich schon im Auftaktspiel gemindert, als wir gegen Frankfurt klare Möglichkeiten nicht nutzen konnten und am Ende 1:2 verloren“, resümierte der 37-jährige Teamkapitän der Geraer Auswahl, der auf dem grünen Rasen bei den Sportfreunden Gera immer noch aktiv am Ball ist. 
Zum kochen brachten die Geraer Fußballer die Panndorf-Halle in ihrem zweiten Turnierspiel. Nach einem 1:3-Rückstand gegen den zweimaligen Turniersieger Borussia Dortmund schafften Mathias Jacob und Nicki Granderath fast mit dem Schlußpfiff den umjubelten 3:3-Ausgleich. Der 49-jährige Mathias Jacob war einer der auffälligsten Spieler auf dem Parkett. Einst bei Wismut Gera und Wismut Aue aktiv, wußte der elegante Techniker auch gegen die jüngeren Kontrahenten  auf dem Parkett zu gefallen.
Im letzten Spiel der Vorrunde unterlag man gegen den FC Rot-Weiß Erfurt 2:3 und zog damit in das Spiel um Platz fünf ein. Erst das Neun-Meter-Schießen  brachte im Ostthüringen-Derby den 3:2-Erfolg über den FC Carl Zeiss Jena. Während Torhüter Frank Schäfer(Sportfreunde) einmal gegen den Jenaer Jovic glänzend parierte, trafen Thomas Winkler(Westvororte), Hendrik Fleischer(Eurotrink) und Thomas Kowalski vom Punkt.
„Der Erfolg gegen Jena war für uns ein versöhnlicher Abschluß. Wir hatten in Vorbereitung für das Turnier ganze sechs Trainingseinheiten und konnten nur selten zusammen trainieren“, wertete Kowalski die Leistung seiner Mannschaft.
Den Turniersieg holte sich wie im Vorjahr Schalke 04 im Finale gegen Wismut Aue (6.5 nach Neunmeterschießen). Die Schalker hatten mit Martin Max, Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga 2000 und 2002, und „Flankengott“ Rüdiger Abramczik, der 316 Bundesligaspiele absolvierte, auch prominente Akteure in ihren Reihen.

( Dietmar Kayser, 18.01.2013 )

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