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Ein dichtes Netz für besseren Austausch

Kooperation, Zusammenhalt, gemeinsame Interessen verfolgen - dies sind, gerade im Bereich der Jugendarbeit und -förderung, sicherlich keine neuen Begriffe. 
Mit dem Thüringer Begleitprogramm „nelecom“ eröffnet sich für Gera in Zukunft eine Möglichkeit, den Fokus auf einen bestimmten Sozialraum zu legen und die Kernthematiken intensiver zu vernetzen - eine Art Lern-Kultur-Modell, welches, frei von finanziellen Zuschüssen, der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dienen soll. 
Unterstützt von Kooperationspartner aus Bildung, Wirtschaft und Verwaltung entsteht so eine aktive Zusammenarbeit verschiedener Akteure, um die Bildungsbiographie der Kinder und Schüler ausgeprägter zu gestalten. Seit dem 21. November diesen Jahres positioniert sich die Stadt Gera zu diesem Modell. Es soll vor allem im Kernsozialraum „Ostviertel“ eine verstärkte Struktur der Vernetzung mit Bildungseinrichtungen und außerschulischen Partnern erfolgen, wobei die Nachhaltigkeit und Eigendynamik als längerfristiges Ziel ausgegeben wird. „Nelecom ist kein Projekt sondern der gezielte Versuch eines Umwandlungsprozesses, in der innerhalb einer Kommune die Erziehung und Bildung neu gestaltet werden soll“, formulierte es Geras Sozialdezernentin Sandra Schöneich bei einer Gesprächsrunde. Das gegenseitige agieren und kommunizieren in einem Sozialraum fördere so ganz wesentlich die positive Entwicklung der Heranwachsenden sowie ihr soziales Verhalten. „Auch außerhalb der institutionellen Einrichtungen wie Schule oder den Kindertagesstätten müssen Jugendliche ihre persönlichen und lehrreichen Erfahrungen machen“, ergänzt Tygrena Balnuweit, welche als Regionalbegleiterin des Begleitprogrammes auch erster Ansprechpartner für Fragen und potentielle Kooperationspartner ist.
Zu bereits beteiligten Partnern in Gera gehören neben der Ostschule, welche mit dem eigens gegründeten Förderverein eine Art Vorreiter im Bereich der aktiven Sozialkompetenz darstellt, unter anderem die Kita „Am Schreberweg“, der Stadtsportbund, Streetwork Gera oder auch das Bildungswerk Thüringen Wirtschaft e.V. die Volkssolidarität. 
Es entstünde so eine Gruppe von Vertretern aus unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen, welche sich untereinander und selbstständig innerhalb des Netzwerkes zu bestimmten Themen austauschen und damit die Schule als „alleinige“ Bildungsinstitution in Bereichen wie Erziehung, Verantwortung und  Integration unterstützen sollen und wollen. 
Die Jugendlichen mehr fördern und deren Kreativität effektiv anregen - dies auch die Intentionen vom Direktor der Ostschule, Hans-Jürgen Voit. „Schule und Bildung obliegt immer Veränderungen. Darum ist dieses moderne Modell der richtige Ansatz, so die Kinder in ihrer Charakterbildung für die Zukunft zu unterstützen“, formuliert es der Pädagoge und würde, wie auch die anderen bereits aktiven Köpfe hinter „nelecom“, das weitere Interesse und Engagement ortsansässiger Unternehmen, Vereine und Einrichtungen sehr befürworten. Denn manchmal sind es eben auch die kleinen, lokalen Erfolge, die am Ende viel bewirken können. 

( Benjamin Schmutzler, 11.01.2013 )

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