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Halb so viele, wie vor sechs Jahren

Anfang dieser Woche stellte die Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, Dr. Viola Hahn, gemeinsam mit Dr. Ulrich Gawellek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Altenburg-Gera, das Arbeitsmarktdossier für die Stadt der Öffentlichkeit vor. 
Die Arbeitslosenzahl ist in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen. Aktuell sind 5.620 Bürgerinnen und Bürger der Stadt ohne Beschäftigung, vor sechs Jahren war die Zahl doppelt so hoch. Dennoch hat Gera mit 11,3 Prozent nach wie vor eine der höchsten Arbeitslosenquoten in Thüringen. Auf der anderen Seite haben sich inzwischen zahlreiche neue Unternehmen in der Stadt etabliert. In manchen Branchen besteht ein erhöhter Bedarf an Fachkräften bzw. droht Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Dabei konkurriert die Stadt sowohl mit den unmittelbar benachbarten Regionen und Städten als auch mit anderen Bundesländern um die begehrten Fachkräfte. 
Die Arbeitsagentur Altenburg-Gera hat nun erstmals in einem Dossier die Gesamtsituation in der Stadt Gera unter wirtschaftlichen, demografischen, arbeitsmarktpolitischen und qualifikatorischen Aspekten betrachtet und Handlungsansätze für die Zukunft aufgezeigt, um im Wettbewerb mit anderen Regionen konkurrenzfähig zu bleiben. Dabei kommt insbesondere der Netzwerkarbeit, unter Einbeziehung aller maßgeblichen Akteure – insbesondere Arbeitgeber, Kammern, Verbände, Kommunalverwaltung und Arbeitsagentur - eine wesentliche Rolle zu, um tragfähige Handlungsstrategien zur Stadtentwicklung und der Wirtschaftsentwicklung als deren Kernelement aufzuzeigen und umzusetzen. Nur so ist eine strategische und auf Dauer ausgelegte Stadtentwicklungspolitik möglich.
„Das Dossier soll in prägnanter Form die Handlungsfelder und Verantwortlichkeiten zur Standortentwicklung aufzeigen. Erforderlich hierfür sind gut funktionierende Netzwerke. Nur gemeinsam können wir im immer stärkeren Wettbewerb der Regionen bestehen“, so Dr. Gawellek zur Intention des Arbeitsmarktdossiers. Oberbürgermeisterin Dr. Hahn verweist darauf, dass in Gera unter breiter Bürgerbeteiligung das Integrierte Stadtentwicklungskonzept erarbeitet wird, das die Ziele bis zum Jahr 2030 festschreibt. „Zentraler Bestandteil ist die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gera. Gemeinsam mit den Kammern, Verbänden und der Agentur für Arbeit werden lokale, regionale und internationale, branchenbezogene und –übergreifende Netzwerke initiiert und gefördert, um insbesondere die Standortfaktoren zu verbessern“, betont Dr. Hahn.

( NG, 16.11.2012 )

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