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Gera und Gorazde vertiefen Städtepartnerschaft

Gera (NG). Gera und Gorazde wollen ihre Städtepartnerschaft vertiefen. Das vereinbarten Stadtratsmitglied Bernd Koob und Oberbürgermeister a.D. Ralf Rauch bei einem Besuch  in Bosnien-Herzegowina. Beide hatten vor zehn Jahren maßgeblich diese Städtepartnerschaft ins Leben gerufen. Im nächsten Jahr soll ein internationales Projekt für bedürftige Menschen gestartet werden. 
Koob und Rauch überbrachten gemeinsam mit Lebenshilfe-Mitarbeiter Thomas Wiegand dem wiedergewählten Bürgermeister der Stadt Goradze, Muhamed Ramović eine persönliche Botschaft von Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Ramovic bedauerte außerordentlich, dass er Anfang Oktober nicht an den Feierlichkeiten anlässlich der Städtepartnerschaftsjubiläen in Gera weilen konnte; Grund waren die Bürgermeisterwahlen in Gorazde, die an jenem Wochenende stattfanden. 
Ralf Rauch erinnerte an den Städtepartnerschaftsvertrag der Stadt Gera mit Goražde, den er am 30. März 2002 mit dem damaligen Bürgermeister Mersudin Kožo unterschrieb. Vorausgegangen waren Besuche der Rotarier aus Gera.
Bürgermeister Muhamed Ramović versicherte, die Städtepartnerschaft auch von Seiten der Stadt Goražde mit Leben zu füllen. Leider, so  Ramović, sei das Geben und Nehmen noch eine Einbahnstraße. Goražde wird von einem internationalen Hilfsprojekt profitieren, das Rotary im kommenden Jahr auflegt. Bernd Koob,  im Jahr  2013/14 Governor des Rotary Distriktes 1950, plant, bedürftigen Familien Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Einfache Foliengewächshäuser, Kühe oder Ziegen sollen an bedürftige Familie übergeben werden, die Erfahrung in der Landwirtschaft besitzen. Die Stadt Gorazde hat besonders schwer unter den Folgen des Bürgerkrieges im früheren Jugoslawien gelitten.
Besucht wurde auch der SOS-Kindergarten in Goražde, wo der Geraer Rotarier Uwe Müller im vergangenen Jahr eine Spende von 8.000 Euro übergeben hatte. Geraer Bürger hatten gespendet, um die Folgen einer Jahrhundertflut-Katastrophe zu mildern. Im Detail wurden alle Rechnungen vorgelegt, die für den Kauf von Möbel, Spielzeug und Schränken ausgegeben wurden. Ohne diese Spende aus Gera hätten die dringend erforderlichen Ausrüstungsgegenstände und Lernmaterialien nicht angeschafft werden können. 

( vorstufe, 01.11.2012 )

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