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Gera sucht Namen für neue Brücke

Gera (NG). Das größte Straßenbauprojekt der nächsten Jahre in der Stadt wird derzeit vorbereitet. Baustart für die so genannte Querspange bei Liebschwitz soll Mitte 2013 sein. Geplant und realisiert wird das Vorhaben, für das bereits Baurecht besteht, durch das Straßenbauamt Ostthüringen als Träger. 
Die neue Verbindung wird künftig von der Bundesstraße B92 auf Höhe des ehemaligen Bahnhofes Röppisch direkt auf die Zwickauer Straße kurz vor dem Abzweig Meilitz/Untitz beim Gewerbegebiet Liebschwitz führen. Damit umgeht sie die bisherigen Verkehrsengpässe Zoitzstraße und Eisenbahnbrücke vor der Einmündung auf die B92. „Mit dem Bau der Querspange wird sich nicht nur die Verkehrssicherheit in diesem Bereich erhöhen“, schätzt der Leiter des Fachdienstes Verkehr, Stefan Prüger, ein. Gleichzeitig würden Zwötzen und Liebschwitz entlastet, wobei sich insbesondere für die Bewohner der Zoitzstraße die Lärmbelästigung reduziere. „Wir als Stadt haben im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für dieses Vorhaben immer die besonderen Bedingungen der Verkehrsführung im Süden Geras im Auge gehabt“, betont er. Die Stadt hoffe und wünsche, dass der Bau der Querspange Liebschwitz zugleich der Startschuss für den künftigen Ausbau der gesamten B92 südlich von Gera bis Weida ist, blickt er voraus. Dieses Vorhaben ist im weiteren Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes enthalten und im Flächennutzungsplan der Stadt Gera verankert.
Bestandteil des Projektes ist eine etwa 315 Meter lange Brücke über die Weiße Elster sowie zwei Eisenbahntrassen. Für dieses Bauwerk sucht die Stadtverwaltung schon jetzt einen Namen. „Alle größeren Brücken in unserer Stadt haben Namen. An dieser Tradition wollen wir festhalten“, macht der Verkehrsexperte deutlich. Die Bezeichnung soll schon feststehen, ehe die Querspange Liebschwitz für den Verkehr freigegeben wird. Deshalb sind alle Geraer und Gäste der Stadt aufgerufen, Namensvorschläge zu machen. Gefragt sind dabei alle Anregungen, ganz gleich, ob deren Ursprung beispielsweise in der Historie, der geografischen Lage, einem bestimmten Ereignis oder einer Persönlichkeit liegt. Und wer möchte, kann seine Wahl auch kurz begründen. 
Offiziell startet der Wettbewerb Ende des dritten Quartals. Dies wird rechtzeitig in den Medien und im Internet bekanntgegeben. Dann können die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen im BauService H35, in der Stadtverwaltung oder via Internet einreichen. Aber Gedanken kann man sich ja jetzt schon mal machen. Die Urlaubszeit bietet dazu sicher genügend Zeit und Muße. 


( vorstufe, 02.08.2012 )

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