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„Werner Wenk hat uns maßgeblich vorangebracht“

Der langjährige Geschäftsführer des Christlichen Jugenddorfwerkes – Berufsbildungswerk Gera (CJD/BBW) ist verabschiedet worden. Werner Wenk stand der gemeinnützigen GmbH 18 Jahre vor und hat deren Erfolgsgeschichte entscheidend mitgeschrieben. Zur feierlichen Verabschiedung lud der Vorstand des bundesweiten Vereins Christliches Jugenddorfwerk in die Aula der schmucken Leumnitzer Einrichtung ein. Deren neue Geschäftsführerin Dr. Brigitte Langer konnte unter den rund 100 Gästen, Freunden und Partnern den Präsidenten des CJD Georg Michael Primus, die Greizer Landrätin und Mitglied der BBW-Gesellschafterversammlung Martina Schweinsburg sowie Geras Bürgermeister Norbert Hein begrüßen. Mehrere Redner hoben in ihren Ansprachen und Grußworten übereinstimmend hervor: Werner Wenk hat das Geraer CJD als „Chancengeber“ profilieren geholfen und es maßgeblich vorangebracht. In der Tat: Der Bildungsträger gibt erfolgreich seit zwei Jahrzehnten überwiegend körperbehinderten, psychischbehinderten, lernbehinderten und mehrfachbehinderten jungen Menschen eine berufliche Orientierung und Ausbildung. So haben die 180 Mitarbeiter getreu dem christlichen Menschenbild mit der Vision „Keiner darf verlorengehen“ seit 1996 vielen Hunderten Jugendlichen  in 27 Berufen bei der beruflichen und gesellschaftlichen Integration geholfen und ihnen ein Zuhause gegeben. Derzeit erhalten diese Chance etwa 300 Lehrlinge. Werner Wenk und sein „ausgesprochen einsatzfreudiges Team“ (wie er es selbst bezeichnet) sind zurecht stolz darauf, dass etwa 60 Prozent der jungen Leute nach Abschluss der Lehre in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder eine berufliche Weiterbildung vermittelt werden können. Als Anerkennung für gute Leistungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung hatte das bundesweite Berufsbildungswerk wie schon 1996 die diesjährige festliche Abschlussveranstaltung des Berufswettbewerbes nach Gera vergeben. Am Wettstreit hatten 73 Lehrlinge des Geraer CJD teilgenommen. Vier erreichten einen 1. Platz. In den letzten zehn Jahren erzielte die Geraer Einrichtung stets die besten Ergebnisse im bundesweiten Berufswettbewerb. Werner Wenk, der seit 43 Jahren mit verschiedenen Aufgaben im CJD, davon 18 Jahre in Gera, betraut war, hat sich vehement für den Ausbau und die Instandhaltung des CJD-Geländes in Leumnitz eingesetzt, so z.B. für die Erweiterung der Anlage um die Floristik-Halle, den Neubau des Kundenzentrums sowie die Aufnahme der Kapelle Rüdersdorf in die Einrichtung. Gewürdigt wird Wenks Engagement auch bei den pädagogischen Kernkompetenzen des CJD wie Religions-, Sport- und Gesundheitspädagogik sowie Musische und Politische Bildung. So konnte das „Jugendforum für Lebens- und Glaubensfragen“ wiederholt in Gera stattfinden. November startet erneut eine Großveranstaltung. CJD-Präsident Georg Michael Primus zeichnete Werner Wenk für seine Leistungen mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Vereins aus. Der Geehrte wird weiterhin für das CJD als Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung tätig sein. Entsprechend der christlichen Orientierung des CJD war die Feierstunde mit einem Gottesdienst eröffnet worden. Die Ansprache hielt Pfarrer Hartmut Hühnerbein, Geschäftsführender Vorstand des bundesweiten CJD-Vereins.  

( Harald Baumann, 06.07.2012 )

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