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„Sich etwas Kindliches behalten”

„Kinder haben viel mit Kunst zu tun. Denn wer die Kunst liebt, der hat sich etwas Kindliches behalten”, sagte Wunderlich in seiner Eröffnungsrede. 

Zum Kindertag am 1. Juni eröffneten Winfried W. Wunderlich und Sven Schmidt ihre zweite Ausstellung in der Galerie M1 am Mohrenplatz in diesem Jahr. Im Mittelpunkt der neuen Exposition stehen die Werke von Karsten Kunert. „Er ist sympathisch und unverkrampft”, mit diesen Worten empfängt Sven Schmidt den Erfurter Künstler in Gera. „Seine Technik und seine Bandbreite haben uns gereizt ihn einzuladen, denn er gehört zu einen der wenigen, der diese Palette bedient. Sein Wechselspiel ist Trumpf”, würdigte Schmidt. 

Gemeint ist sein Wechselspiel von Fläche zu Raum, Grafik zu Malerei, Landschaft zu Figur. 

Karsten Kunert studierte ab 1989 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. Einer seiner Lehrer war Arno Rink. 1994/ 95 weilte er als Gaststudent an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen/ Dänemark und studierte dort Bildhauerei und Wandmalerei. 1997 schloss er sein Studium in Leipzig mit einem Diplom in Malerei/Grafik ab und begann seine freischaffende Tätigkeit.

„Kunerts Themen sind breit gefächert. Da er nicht nur flächig, sonders auch skulptural arbeitet war dieser Ansatz der Grund, ihn erstmals in Gera mit einer größeren Schau zu präsentieren. So entwickelt sich die Ausstellung von allgemeingültigen Landschaften zu Thüringer Ansichten, figurative Skizzen münden in existenzielle Figuren deren Geist in Skulpturen weiter entwickelt wird. Zwischendurch blitzen immer wieder Momente seines längeren USA Aufenthaltes, sowie seiner afrikanischen und indischen Studienerlebnisse auf”, beschrieb Sven Schmidt. Bei den Techniken wird die volle Bandbreite des Machbaren vorgeführt. Gleichzeitig äußert sich darin auch die Leipziger Schule. Der Betrachter kann somit vom Bild an der Wand direkt zur Skulptur in den Raum wechseln.

Dazu gibt es in den hinteren Räumen neue Arbeiten von Gerda Lepke, Angela Hampel, Marita Kühn-Leihbecher, Monika Pellkofer-Grießhammer sowie Christiane Schaller.

„Aussichten - Ansichten“, Malerei, Grafik und Skulptur von Karsten Kunert ist bis zum 15. Juli, immer dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr zu sehen.

( Fanny Zölsmann, 07.06.2012 )

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