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Kinder begeistert vom neuen Spielplatz

Bis zum Schluss wurde das Geheimnis gehütet. Dann waren die Kinder nicht mehr aufzuhalten und stürmten auf den neu eingerichteten Spielplatz, wo sie sofort von den tollen Spielgeräten Besitz ergriffen.

Seit längerem hatten die Kinder beobachten können, dass seitlich neben ihrer neuen Kindertagesstätte fleißig gearbeitet wurde. Keiner hatte etwas verraten. Was die Kinder wussten, war nur, dass es für sie bald eine große Überraschung geben wird. In der letzten Woche war es dann endlich soweit, dass Geheimnis wurde gelüftet und die Überraschung war gelungen.

Gekommen waren Eltern und Großeltern, Bauherren und offizielle Vertreter der Diakonie und der Stadt Gera. Der Grund: die feierliche offizielle Einweihung der neugebauten diakonisch-integrativen Kita, die nun auch nach außen hin sichtbar den Namen „Senfkorn“ trägt, benannt nach dem kleinsten Korn, aus dem die Zukunft gedeihen soll. Pastorin Petra Doering segnete die Einrichtung. Danach enthüllten die Kinder, bei einem Tusch von der „Magpie Dixie“-Band die Namenstafel am Eingang. Antje Neugebauer, die Leiterin der Kita, dankte der Trägerin Diakonie Ostthüringen, den Bauleuten, der Stadt Gera sowie der Elternvertretung für die Unterstützung beim Neubau. Zwar hatte die alte Villa in der Tobias-Hoppe-Straße, so die Kita-Leiterin, auch ihren Charme, aber auch ihre Grenzen. Die Zeit von „Bussi-Bär“ wollen weder die Kinder noch die Erzieher wieder zurück haben. 

Aufmerksam haben die Kinder den 13-monatigen Bau verfolgt, ließen beim symbolischen Spatenstich ihre Luftballons fliegen, feierten das Richtfest und sorgten dafür, dass sich das Haus im Anfang 2012 mit Leben füllte und nun umrahmten sie mit einem kleinen Programm die feierliche offizielle Einweihung ihrer Kita, verbunden mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch den Geschäftsführer der Diakonie Lars Eisert-Bagemihl und Planerin Renée Möser an die Kita-Leiterin Antje Neugebauer.

Nicht nur als Gäste, sondern als Mitwirkende waren auch Kathrin und Horst Engländer mit dabei, die in der „Magpie Dixie“-Band spielten. Ihrer Töchter Paula und Lina haben die Kita, damals noch „Bussi-Bär“, besucht und die vierjährige Lotta hat sich sehr gut in der neuen Kita eingelebt. „Die Kindertagesstätte ist sehr schön geworden und bietet für die Kinder viele Möglichkeiten zu ihrer Entfaltung“, so Kathrin Engländer. Sie seien selbst Mitglied in der Kirchgemeinde, so dass für sie eine andere Kita gar nicht in Frage gekommen wäre. 

Weniger verborgen blieb den Kindern die Gestaltung der Außenanlagen unmittelbar vor dem Haus. So wurde die große Rutsche installiert, die von der Dachterrasse bis zum Garten führt. Später kamen dann das Trampolin, der Sandkasten und die Schaukel hinzu. 

Mehr als 2,3 Millionen Euro hat das neue Haus gekostet, für das die Diakonie 125.000 Euro Zuschuss aus dem Investitionsprogramm für die Kinderbetreuungsfinanzierung und 500.000 Euro aus der Infrastrukturpauschale von der Stadt erhielt. Platz ist nun für 120 Kinder ab dem sechsten Lebensmonat in sieben Gruppen und auf weit mehr als 1.000 Quadratmetern Spielfläche im von großen Bäumen beschatteten Garten. Die Generalplanung für das in Passiv-Bauweise errichtete Gebäude hatte das RJ-Planungsbüro in Erfurt übernommen. Interessierte sind zum Tag der Architektouren am 23. Juni, ab 10 Uhr, zur Besichtigung des Hauses eingeladen. Der Außenbereich umfasst eine Matschanlage, eine Rollerstrecke, eine Reckanlage, einen kleinen Sinnesgarten mit Klangspielen, Hochbeeten und ein Sinnpfad, den die Kinder mit den Bewohnern des Seniorenzentrums „Joliot-Curie-Haus“ nutzen können. 

( Reinhard Schulze, 01.06.2012 )

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