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Zwötzener Handballerinnen spielen im Finale um den Thüringenpokal

Die Handballerinnen des TSV 1880 Gera-Zwötzen hoffen auf einen versöhnlichen Ausklang der Saison. Die Stimmung war nach dem Aufstieg in die Mitteldeutsche Liga mit den deutlich höheren sportlichen Anforderungen manchmal näher an der Zerreißprobe, als man sich wohl vorstellen konnte. Und ehrlich: Offenbar ist es viel einfacher, Zuschauer in der Halle zu sein, als Fan, wenn ein Team in einer neuen Leistungsklasse öfters verliert und gegen drohenden Abstieg kämpft. Aber mit den taktisch wichtigen Erfolgen der letzten Monate ist noch Vieles offen. Daher könnten die TSV-Frauen gerade jetzt im Schlussgang besondere Unterstützung gebrauchen: Noch drei Punktspiele hat der Plan für 2011/2012: Am 15. April gastieren die Geraerinnen bei BSV Zwickau II. Bei den Westsachsen unbedingt zu gewinnen, darauf konzentrieren sie sich ohnehin am meisten. Das würde bedeuten, das Zwei-Punkte-Polster auf die Letzten in der Tabelle auszubauen und nicht selbst Schlusslicht zu werden. Die bisherigen Niederlagen summierten sich auf ein leider eher unansehnliches Torverhältnis. Also ein Muss. Außerdem steht dem TSV 1880 mit den Partien am 5. Mai beim HSV 1956 Marienberg (dem derzeitigen Zweiten) und zum letzten Heimauftritt am 28. April gegen den bisherigen Tabellen-Dritten HC Salzland 06 (ab 18 Uhr in der Panndorfhalle) das schwerere Restprogramm bevor.

Dennoch machte der inzwischen langjährige Trainer Volker Rother einen sehr optimistischen Eindruck. Da war ja zum einen das Aufbäumen am 3. März mit dem heiß umkämpften und knappen 24:23-Heimsieg gegen die TSG Calbe. Dem folgte gleich wieder eine kalte Dusche gegen den souveränen Spitzenreiter HC Rödertal. Damit musste FRAU umzugehen lernen. Das Ligateam brauchte jetzt Zeit und Gelegenheit zum Luftholen und Auftanken. Vielleicht hatte es das. Gemeint ist nicht nur das spielfreie Osterwochenende. Sehr zu passe kam am 1. April noch das Halbfinale im Thüringen-Pokal bei der TSG Ruhla. Die Frauen des TSV 1880 Gera-Zwötzen spielten einen überzeugenden Erfolg gegen den Landesligisten heraus. Besonders in der zweiten Halbzeit bewiesen die Ostthüringerinnen da gegen die immerhin engagiert und kämpferisch auftretende Südthüringer Mannschaft ihren Siegeswillen. Nach anfänglichen Problemen wegen des Klebemittelverbots in der Halle und gewisser Nervosität verschärfte der TSV ab dem 5:5 sein Tempo. Geras Aktionen wurden zwingender. Der Gast setzte sich auf 8:5 ab und ging mit einer 11:7-Führung recht zufrieden in die Pause. Wenngleich die Ruhlaer nach Wiederanpfiff noch einmal stärker drückten, kam der „Zwötzen-Express“ immer schneller ins Rollen gegen konditionell nachlassende Gegner. So etwa beschrieb Trainer Rother selbst die positive Stimmung im Team, das in der Abwehr kompromissloser agierte, effektiv konterte, mit Natalie Bosse im Tor starken Rückhalt und in Stefanie Güter eine wirkliche Vollstreckerin hatte. Ab dem 26:16 verteidigten die Zwötzener einen 10-Tore-Vorsprung und gewannen standesgemäß mit 31:21. 

Das Pokalfinale am 22. April in Bad Blankenburg, eine Woche nach dem quasi Liga-Endspiel in Zwickau, sollte mit den zuletzt klar stärkeren Ligakonkurrentinnen vom SV Aufbau Altenburg einfach (nur) noch ein Test oder Erlebnis sein. Hauptsache es geht mit gesteigertem Selbstbewusstsein in den Saisonendspurt und möglichst vielen anfeuernden Fans zum Heimspiel.    

( Thomas Triemner, 12.04.2012 )

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