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Baustart für Sanierung der IGS

 „Ich freue mich, dass wir heute beginnen können. Dieses Projekt ist nicht nur eines der dringlichsten Vorhaben in unserem Schulbauprogramm. Es ist mit einem Gesamtvolumen von rund 11,5 Millionen Euro auch das bisher größte Projekt“, sagt OB Dr. Norbert Vornehm beim offiziellen Baustart zur Sanierung der Integrierten Gesamtschule in Lusan. Der energetische Sanierungsanteil in Höhe von 3,9 Millionen Euro wird vom Freistaat und vom Bund gefördert. Für die Sanierung der Schulgebäude stehe allein im ersten Bauabschnitt ein Gesamtvolumen von 6,3 Millionen Euro und für die Sanierung der Sporthalle 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, dass die 615 Schüler sowie 60 Lehrer und Erzieher bis zum Jahresende 2013 ein modern saniertes Schulgebäude erhalten.

Die Sanierung der beiden IGS-Schulgebäude, die 1974/75 gebaut wurden, erfolgt in drei Bauabschnitten. Im ersten Abschnitt wird das Gebäude entkernt und für die Sanierung vorbereitet. Die Leitungen für Fernwärme und Entwässerung müssen im Außenbereich verlegt werden, die gesamte Gebäudetechnik mit Elektro-, Wasser-, Stromleitungen, Sanitärtechnik, Fliesen wird ausgebaut und später vollständig erneuert. Auch Abbrüche von Wänden stehen an, um anschließend Grundrisse ändern zu können. Zur Hofseite soll auf der gesamten Länge und Höhe des Gebäudes ein durchgängiges Treppenhaus mit neuen Fluren entstehen. Grund: Damit wird der notwendige zweite Rettungsweg für alle Klassenräume geschaffen. Die Schüler können ihre Unterrichtsräume besser und schneller erreichen. Im Anschluss soll bis Jahresende das Dach neu eingedeckt werden, kommen Fenster, Glasfassaden an den Treppenhäusern und Außentüren in die Kur. Das Gebäude erhält eine Wärmedämmung. Die neuen Außentüren und Fenster sind wärmeisoliert und helfen Energie zu sparen. Im Anschluss geht es an den Innenausbau mit Erneuerung der gesamten Haustechnik. 

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung der Schulsporthalle ab Januar 2013. Bis Anfang 2014 soll diese mit einer Zwei-Feld-Sporthalle, vier Umkleideräumen, zwei Sanitärräumen, dem Lehrerbereich einschließlich Sanitärräumen und drei Geräteräumen fit gemacht werden. Geplant ist, Dach, Fassade und Fenster zu erneuern und Grundrisse im Sozialtrakt zu verändern. Wie im gesamten Schulhaus wird den Forderungen des Brandschutzes Rechnung getragen. Im dritten Bauabschnitt soll im Jahr 2014 auf der Schulhofseite, in der Mitte zwischen beiden Schulgebäuden, ein Anbau mit Aula, Mensa, Schulspeisung sowie Lehrer- und Verwaltungsbereich entstehen. Gleichzeitig werden die Freiflächen fertiggestellt. Neben den baulichen Leistungen wird die IGS mit Möbeln und technischen Geräten in Höhe von einer Million Euro ausgestattet. 

( Gera (NG), 05.04.2012 )

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