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Wir setzen auf Nachhaltigkeit

„Die 5.000 Euro sind gut angelegtes Geld, auch wenn es keine Zinsen abwirft, so wirkt es nachhaltig und stärkt das Image unserer Stadt”. Mit diesen Worten bestärkt Hendrik Ziegenbein, Vorstand der Geraer Bank eG, das erneute Engagement für das Künstlerförderprogramm „Artists in Residence”.

Gemeinsam mit der Stadt lädt das Kreditinstitut wieder einen jungen Künstler dazu ein, hier für ein paar Monate zu leben, zu wirken und künstlerisch tätig zu werden. Begonnen im Jahr 2010, mit der Künstlern Simone Haack, entwickelte das Kreditinstitut einen engen Kontakt und verfolgt seitdem die künstlerische Arbeit der Malerin sehr aufmerksam. 2011 gastierte Fotografin Ria Patricia Röder in Gera. Gegenwärtig bereitet sie ihre Ausstellung vor, die ab Mai in der Orangerie zu sehen ist. „Beide Frauen haben das vielfältige künstlerische Schaffen Geras bereichert. Es ist daher für uns selbstverständlich, dass wir in die dritte Runde gehen. Wir möchten damit einerseits unseren Beitrag leisten, für Gera als Kultur- und Kunststadt zu werben und andererseits jungen talentierten Absolventen von Kunsthochschulen auf ihrem nicht einfachen Weg zum freiberuflichen Künstler, der von seiner Kunst auch leben kann, unterstützen.“ Den meisten Stipendiaten falle es schwer, Gera nach einem Vierteljahr wieder zu verlassen. „Mancher lässt zumindest einen Koffer da, um stets wiederkehren und die gefundenen Kontakte aufrecht erhalten zu können”,  verdeutlicht er metaphorisch die oft entstandene Verbundenheit der Künstler zu Gera. Bereits sieben Künstler aus fünf Ländern lebten und wirkten in Gera. Sie arbeiteten in ganz verschiedenen Genres von Malerei, freier Kunst und Installation bis Fotografie.

2007 konnte „Artists in Residence“, damals unterstützt durch die Electrabel Deutschland AG, erstmals realisiert werden. Seit 2010 ermöglicht die Geraer Bank eG die Fortsetzung des Programms, das inzwischen auf immer größere öffentliche Resonanz stößt. Durch das Engagement der Geraer Bank eG in Höhe von 5.000 Euro kann nun ein achter Künstler für vier Monate nach Gera kommen. Ein entsprechender Vertrag wurde nun durch den Vorstand der Geraer Bank eG, Hendrik Ziegenbein, und Geras Sozialdezernentin Sandra Schöneich unterzeichnet. „Ich begrüße dieses nachhaltige Förderprogramm und bin schon jetzt auf den neuen Künstler gespannt”, freut sich die neue Sozialdezernentin Sandra Schöneich, dass sie nun aus einer völlig anderen Perspektive Einblick in Geras Kunstszene erhalten wird.   

Anfang März beginnt das öffentliche Ausschreibungsverfahren. „Wir sind bestrebt, so früh wie möglich den Künstler nach Gera zu holen. Auch das Atelier ist nun attraktiver und künstlergerechter”, verspricht Rita Stielau vom Fachdienst Kultur. So werde der neue „Artists in Residence” nicht mehr die Platte am Kornmarkt bewohnen, sondern in der ehemaligen Direktorenwohnung der Landeszentralbank am künftigen Kunsthaus.  

Die Bewerbungen sind bis 15. April an den Fachdienst Kultur der Stadt Gera zu richten. Der viermonatige Studienaufenthalt wird dann mit dem durch eine Fachjury ausgewählten Stipendiaten im Zeitraum Juni bis September vereinbart.

Dass die Geraer Bank eG eine solche Förderung nicht als Selbstzweck ansieht, sondern vielmehr die Region stärken will, zeige sich auch an anderen Beispielen. So wendet sich das Unternehmen mit der Auslobung des Eb-Dietzsch-Preises an junge Absolventen von Kunsthochschulen und bietet ihnen, neben der Vergabe des Preises mit einer Ausstellung im Bankgebäude, auch ein großes öffentliches Podium. 

( Fanny Zölsmann, 01.03.2012 )

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