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Bin ich herzinfarktgefährdet?

"Informieren - Verstehen - Vorsorgen", dass ist das Motto des Geraer Herztags, der in diesem Jahr ein Jubiläum feiert. "Es wird ein noch nie da gewesener Herztag", verkündet Fred Oppotsch von der Initiative "Gegen den Herztod" e.V. und Organisator des Herztages.
Was vor zehn Jahren als kleine Gesundheitsaktion begann, etablierte sich schnell zu einem nicht mehr wegzudenkenden Event. "Vor zehn Jahren rief Steffi Drognitz von der Ehrenamtszentrale den Geraer Herztag ins Leben. Damals wurde er noch zweimal im Jahr durchgeführt", erklärt Oppotsch, der vor sechs Jahren das Ruder übernahm. Seitdem rücken die Initiatoren und Organisatoren einmal im Jahr die Ursachen, Gefahren, Symptome und vorbeugenden Maßnahmen rund um das Herz verstärkt in das Bewusstsein der Bürger. "Wir wollen informieren und die Gäste sollen verstehen und danach handeln, indem sie vorsorgen", verdeutlicht Oppotsch, der selbst aus Erfahrung sprechen kann.
Am 15. September feiert der Geraer Herztag sein 15. Jubiläum. Von 9 bis 18 Uhr werden wieder zahlreiche Fachvorträge, Diskussionen und sogar eine acht Meter lange begehbare Arterie zu den Krankheitsbildern Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Schlaganfall im Foyer des KuK informieren.
Anschaulich zeigt das Modell den anatomischen Aufbau dieses Gefäßes. Hier werden Arteriosklerose, Gefäßverschluss, Thromben, Blutplättchen sowie der Anschluss eines Bypasses, der Vorfall eines Aneurysmas und ein Stentimplantat dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auf die optische und haptische Darstellung der Arterienverkalkung, der Arteriosklerose, gelegt. Diese oft als Zivilisationskrankheit bezeichnete Einschränkung in der Funktionsweise der Arterie bedeutet eine Verhärtung der Gefäßwand, das Gefäß verliert an Elastizität und der Gefäßdurchschnitt verkleinert sich. Diese Verkleinerung kann bis zum völligen Verschluss wachsen. Um lebensbedrohliche Folgen auszuschließen, kommt es u.a. zum Einbau eines Implantates, des Stents, oder zum Anschluss eines Bypasses. Bei der Bypass-OP wird das Blut durch die Schaffung eines künstlichen Umweges um die defekte Stelle des Gefäßes umgeleitet.
Ein guter und langjähriger Partner des Herztages ist das SRH-Waldklinikum. "Auch in diesem Jahr werden die Gäste wieder die Möglichkeit haben, eine Vielzahl von Messungen und Tests durchführen lassen zu können. Nutzen Sie die Gelegenheit an einem kostenlosen Gesundheitstest teil zunehmen", appelliert Oppotsch an die Geraer. "Neben EKG, Cholesterin und Blutdruck haben die Besucher die Gelegenheit sich von einem neuen Gerät testen zu lassen, welches zuverlässig misst, ob derjenige Herzinfarkt oder Schlaganfall gefährdet ist", so Oppotsch weiter. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit sich umfangreich beraten und in eine der vier Kabinen in individuelle Arzt-Patientengespräche treten zu können. "Wir zeigen den Besuchern auch, wie sie in zehn, 15 oder 20 Jahren aussehen werden", wirbt Oppotsch.
Realisierbar wird der 15. Herztag wieder durch Fördermittel der Krankenkassen AOK, IKK und Knappschaft und durch die Unterstützung der Aussteller und des Klinikums.

( Fanny Zölsmann, 08.09.2011 )

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