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34 AGs stellen ihre Campus-Entwürfe vor

Der Wettbewerb für den Campus Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 verläuft mit erfolgversprechender Dynamik. Nachdem im Mai aus dem Kreis von 172 Bewerbern 40 Büros als Teilnehmer am Wettbewerb ausgewählt und ausgelost wurden, hat sich diese Zahl bis zur Abgabe nur unwesentlich verändert. Von den 38 Teilnehmern des Kolloquiums haben nun 34 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern fristgerecht Anfang August ihre Pläne im Büro PAD in Weimar abgegeben. Man darf gespannt sein, welche Entwürfe für die Sanierung des alten Regierungsgebäudes und den erforderlichen Neubau vorgelegt worden sind.
Derzeit werden die Entwürfe vorgeprüft, um festzustellen, ob sie den Anforderungen entsprechen. Am 27. September 2011 tagt dann die neunköpfige Jury, die sich aus Architekten, Professoren, dem Baudezernenten und Vertretern der Stadtratsfraktionen zusammensetzt, im künftigen Kunsthaus der Stadt Gera. Der Förderverein des Rutheneums, der den Wettbewerb finanziell unterstützt, wird ebenso wie einzelne Fachexperten bei der Entscheidung der Jury dabei sein. Dort werden in einer öffentlichen Ausstellung alle eingereichten Entwürfe präsentiert. Öffnungszeiten und Dauer der Ausstellung werden rechtzeitig in der Presse und auf der Internetseite der Stadt bekanntgegeben.
Die Pläne sehen vor, das Goethe-Gymnasium künftig am Standort Burgstraße/Johannisplatz/Reichsstraße zusammenzulegen und den Standort Nicolaberg 6 aufzugeben. Das ehemalige Reußische Regierungsgebäude in der Burgstraße 2 und eventuell ganz oder teilweise die Liegenschaften Reichsstraße 1 a und 1 b sollen den bereits bestehenden Schulteil am Johannisplatz ergänzen. Im Zusammenspiel von Sanierung, Neubau und Freiflächengestaltung müssen alle Anforderungen an einen modernen Bildungsstandort unter einen Hut gebracht werden. Dazu hat die Stadt den Wettbewerb mit den Aufgabenfeldern Gebäude- und Innenraumplanung, Städtebau und Freiraumplanung öffentlich ausgeschrieben.
Die Wettbewerbsteilnehmer waren nicht nur gefordert, alternative Ideen und optimierte Konzepte für das Gymnasium zu entwickeln. Gleichzeitig sind städtebauliche Rahmenbedingungen zu beachten, denkmalpflegerische Belange zu sichern, Anforderungen der Verkehrs- und der stadttechnischen Erschließung sowie die Belange von Stadtgrün/Naturschutz einzubinden.

( NG/cs, 01.09.2011 )

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