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Richtfest am SRH-Klinikum

Während im Haus am Wald Klinikalltag herrscht, Patienten, Ärzte, Schwestern und das gesamte Personal das Gebäude Ende 2009 in Besitz genommen haben, schwebt über dem Haus im Park seit wenigen Tagen die Richtkrone. Traditionell wurde das Ereignis mit einem zünftigen Richtfest gefeiert. "Nun kommt der gesamte Komplex des Neubaus unseres Wald-Klinikums in die Schlussphase", freute sich Bauherr Prof. Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH). Bis Ende 2012 ist die Fertigstellung vorgesehen. "Und wir sind trotz aller witterungsbedingten Verzögerungen im Zeitplan", versicherte er.
Mit der Verwirklichung des Projektes verbindet Prof. Hekking Funktionalität und Ästhetik. Gewachsen sei auch das neue Hauptgebäude, das dann die beiden Bettenhäuser und das moderne Operationszentrum miteinander verbindet. Der Funktionsbau sei als Rückgrat mit Eingangshalle und Cafeteria gedacht. "Das Richtfest ist eine Etappe auf dem Weg zum Ziel", stellte er fest. Insgesamt investiert das Unternehmen 60 Millionen Euro in den Klinikkomplex, 100 Millionen steuert das Land Thüringen aus Fördergeldern bei. Die Millionen seien gut angelegt, versicherte der Vorstandsvorsitzende. "Damit erfüllen wir auch die vertraglichen Verpflichtungen, die wir beim Kauf der städtischen Immobilie eingegangen waren, die Infrastruktur der Stadt weiter auszubauen", wandte er sich an Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. Prof. Hekking dankte allen am Bau Beteiligten für die planerischen Vorgaben und für die gute Zusammenarbeit.
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert erinnerte daran, dass die 100 Millionen Euro Fördergelder des Landes zum Teil auch von den Krankenkassen und aus der Krankenhausumlage stammen. Sie wisse, dass die äußere Umgebung auch einen positiven Einfluss auf die Genesung der Patienten habe. Sie sei optimistisch, dass das Land trotz knapper Haushaltskasse seinen finanziellen Verpflichtungen nachkomme. "Wir verlieren zwar jährlich 15.000 bis 20.000 Einwohner in Thüringen, doch wollen wir sehen, dass wir das Haus fertig bekommen", sagte sie.
Oberbürgermeister Dr. Vornehm sieht mit der Vollendung des Wald-Klinikums zum Kulturkrankenhaus einen wesentlichen Beitrag für die Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt. Zur Zeit sei der Komplex die größte Baustelle. Sie trage zur Sicherung von Arbeitplätzen bei, Baugewerke und mittelständische Unternehmen würden vom Bau profitieren, denn viele Aufträge seien in der Region verblieben, begrüßte er die Entscheidungen. "Das Bauwerk lohnt sich, von vielen Menschen kennen gelernt zu werden, nicht nur wenn das Muss dahinter steht", sagte der Oberbürgermeister. Er freue sich auf die Einweihung im Jahr 2013, wenn das Gesamtbauwerk fertig sei.
Bis dahin seien noch 16 Monate Bauzeit zu bewältigen, dachte Architektin Marion Donnig an die Zukunft, wobei auch noch ein Winter zu überbrücken ist, machte sie aufmerksam. Das zukünftige Klinikum wird vier Gebäudeteile umfassen. Dazu gehören die Funktionsgebäude 2 und 3, das Haus am Wald und das Haus im Park, die sich um das bereits errichtet chirurgische Zentrum gruppieren. Mit dem noch zu sanierenden denkmalgeschützten Krankenhausgebäude bildet das Waldklinikum dann ein geschlossenes Ensemble. Geschäftsführer Dr. Uwe Leder erläuterte, dass zukünftige SRH Wald-Klinikum insgesamt 1000 Betten haben wird, 1500 Mitarbeiter sorgen für das Wohl der Patienten.

( Helga Schubert, 01.09.2011 )

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