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Geras Bibliothek wird 90!

Gera (NG/chs). In einer Festwoche vom 18. bis 23. Oktober möchte die Geraer Bibliothek ihren 90. Geburtstag feiern und auf ihre Angebote und Leistungen als unverzichtbare Kultur- und Bildungseinrichtung aufmerksam machen. An jedem Tag der Woche stellt sich ein Bereich der Bibliothek vor. Am Montag, 18. Oktober, 14 Uhr, lädt die Kinderbibliothek zu einer Filmvorführung in Kooperation mit dem Filmclub Comma e.V. ein. Gezeigt wird "Das Märchen vom Zaren Saltan" nach Alexander Puschkin. Die Musikbibliothek lädt am Dienstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr, in die Räume am Puschkinplatz zu einem Konzert des Berliner Gitarrenduos ‚Twelve Strings’ ein. Am Mittwoch, 20. Oktober, jährt sich der Gründungstag der Bibliothek zum 90. Male. An diesem Geburtstag findet um 14 Uhr eine Feierstunde statt. Im Anschluss wird ins Foyer zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Am Abend gratuliert die Geraer Kabarettistin Eva-Maria Fastenau. Die Regionalkundliche Bibliothek lädt am Donnerstag, 21. Oktober, 17 Uhr, zu einem Vortrag über Leben und Werk von Rudolf Hundt ein. Der Bereich Sachliteratur hat am Freitag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, eine Dia-Lesung der Fotojournalistin Viola Zetzsche über Maria Reiche und die Bodenzeichnungen von Nasca vorbereitet. Den Abschluss bildet am Sonnabend, 23. Oktober, eine Lesung mit Sabine Ebert im Naturkundemuseum.
1920
Die Geburtsstunde für die Stadt- und Regionalbibliothek schlägt am 20. Oktober 1920, als die Freie öffentliche Landesbücherei in der Goethestraße 1a ihre Tätigkeit aufnimmt. Ende 1920 umfasst der Bestand der Bücherei 8.000 Bände. Genutzt wird sie von 886 Bürgern der Stadt und aus der Umgebung.

1933
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Zweite Weltkrieg bedeuten einen tiefen Einschnitt in die weitere Entwicklung der Bücherei.
1945
Nach Kriegsende gelingt es, die Bibliothek unter ihrem alten Namen "Thüringische Landesbücherei Gera" wiederzueröffnen. Der Buchbestand ist durch Aussonderungen und Kriegsverluste auf 7.500 Bände geschrumpft.

1950
1950 übernimmt der Rat der Stadt Gera die Bibliothek. Am 1. November 1954 erhält sie den Namen "Stadt- und Bezirksbibliothek Gera". Neue Aufgaben werden gestellt, wie die Anschaffung von DDR-Literatur, die Staffelung der wissenschaftlichen Bestände und die Sammlung/Archivierung regionalkundlicher Literatur des Bezirkes Gera.

1972
1972 zieht die Hauptbibliothek auf den Puschkinplatz. In Folge wächst nicht nur der Bestand, sondern auch die Zahl der Nutzer. 1976 sind 25.767 Leser angemeldet. Sie können auf einen Bestand von 219.858 Medien zurückgreifen. 1986 ist der Bestand auf 415.912 Medien angewachsen. Die Zahl der Nutzer hat mit rund 30.000 Lesern ihren Höchststand erreicht.
1990
Die Wende hat unmittelbare Auswirkungen. Ein Großteil des Bestandes ist plötzlich überholt und wertlos. Die stark gestiegenen Personal-, Miet- und Medienkosten bringen die Bibliothek in finanzielle Schwierigkeiten. Das Netz der Zweig- und Ausleihstellen wird stark reduziert und es werden Personalplanstellen abgebaut.

1995
1995 feiert die Bibliothek ihr 75-Jähriges. Die Zahl der Leser und der Ausleihen hat sich auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert. Mit der Sanierung 1999/2000 wird die Bibliothek auf modernem Niveau komplett neu ausgestattet. In den Folgejahren schrumpft der Medienetat, so dass die Zahl der Leser weiter zurückgeht.

2009
Mit dem Stadtratsbeschluss für 2009-2012 soll der negativen Entwicklung entgegengewirkt werden. Die Zahl der Leser ist deutlich gestiegen, bei einem Gesamtbestand von 200.000 Medien. Die Geraer entdecken ihre Bibliothek neu!

( 14.10.2010 )

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