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Aus dem Familienalbum des Krankenhauses

"Unsere alte Dame, das Waldkrankenhaus, ist ganz schön jung geblieben", scherzte der Ärztliche Direktor des SRH Wald-Klinikums Dr. Walter Groß, Chefarzt der Frauenklinik, zur Eröffnung der Ausstellung "90 Jahre Geraer Krankenhäuser - ein Streifzug in Bildern". Ehemalige Schwestern und Klinikangestellte, Ärzte und Patienten hatten sich zur Vernissage eingefunden, um Bilder zu entdecken, die sie an Vergangenheit und Gegenwart erinnerten. Fotografien sind immer Zeitzeugen und so mancher konnte sich dieses oder jenes Ereignis in der Geschichte des Krankenhauses, das vor 90 Jahren am Stadtrand und dicht am Wald errichtet wurde, ins Gedächtnis rufen.
Ganz genau aufgeschrieben und in einem Buch veröffentlicht hat dies Dr. Heiner Hünicke, der 38 Jahre lang, seit 1967, als Chirurg und Oberarzt im Krankenhaus in Gera tätig war. Er stand bei der Gestaltung der Ausstellung, die von der Bibliothekarin des Klinikums Marion Walter zusammengestellt und dem Fotografen Ulrich Fischer künstlerisch gestaltet wurde, beratend zur Seite. Er war natürlich auch Gast der Ausstellung und trug ein Kapitel aus seinem Buch vor. "Die Ausstellung ist wie ein großes Familienalbum", bekannte er und er habe sich als Teil dieser historischen Familie gefühlt. "Erinnerungen brauchen die Gegenwart und eröffnen uns die Zukunft", sagte Dr. Hünicke als Chronist. Er wünschte, dass auch der SRH ein so großer Wurf gelingen möge wie damals den Bauherren vor 90 Jahren. Der Standort habe sich bis heute bewährt.
Die Ausstellung zeigt Fotos und Dokumente von der Grundsteinlegung für das Allgemeine Krankenhaus, dann von den ersten Jahren als Waldkrankenhaus, die 50-er und 60-er Zeit wird gestreift, ebenso die 70-er und 80-er, später der Bau des Bergarbeiter-Krankenhauses und des Bettenhauses bis zum Baugeschehen durch die SRH-Holding als neuen Besitzer. Rund 300 Fotos werden gezeigt. Herangezogen wurden das eigene Archiv und das Stadtarchiv, ergänzt durch etliche Leihgaben. Zur Unterstützung spendete die Malerfirma Schwarz & Worms einen Betrag von 1000 Euro.
Bis zum Jahresende kann der Streifzug in Bildern noch bewundert werden. Die Fotowände sind im Funktionsgebäude 2 auf der Ebene U 3 gegenüber dem Wartebereich der Ambulanzen zu finden. Der Zugang kann jedoch auch über den Eingang der Rettungsstelle oder über das neue "Haus am Wald" erfolgen.

( Helga Schubert, 08.10.2010 )

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