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Wir brauchen mehr Querdenker

"Wir brauchen mehr Querdenker und Kreativität braucht Leerstand", dafür steht Volker Tauchert, Vereinsvorsitzender "Ja-für Gera". Auch am vierten Bundeskongress für nationale Stadtentwicklungspolitik nahm Tauchert teil, um dort die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, mit anderen Handelnden und Interessierten zum Thema Stadt in einen lebendigen Austausch zu treten. Ein Kongress, der aktuelle stadtgesellschaftliche und städtebauliche Trends thematisiert und beispielhafte Handlungs- und Lösungsansätze aufgreift.
"So braucht eine Stadt die wirtschaftlich und sozial zukunftsfähig sein will Privatpersonen, Unternehmen und Vereine, die nicht nur in, sondern für die Stadt leben. Zudem sind flexible Konzepte, um Potential aus neuen Ideen schöpfen zu können, erforderlich", so Volker Tauchert. Er betont, dass man mit Leerstand intelligenter umgehen müsse. So sollte man auf die Lebendigkeit der Stadt und ihren individuellen Charakter reagieren. "Warum denn nicht Tages-, Wochen- und Monatsmieten für leerstehende Flächen anbieten, um so die Trostlosigkeit mancher Orte zu nehmen", meint Tauchert.
So steht als nächste Aktion die Gründung der Arbeitsgruppe "Zschochern" auf der Vereinsagenda. "Wir wollen all jene, die es betrifft, mit einbeziehen, um die Vision Zschochernplatz aufzubauen", so der Vereinsvorsitzende. Und da ein jedes Projekt ein zielorientiertes, zeitlich befristetes und komplexes Vorhaben ist, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Fachleute erfordert, ist es gut sich hierbei der vorhandenen und weiter ausbaufähigen Netzwerke zu bedienen, die seit Bestehen des Vereins aufgebaut werden. "So sollten wir auch künftig neue Partner für die Entwicklung neuer Synergien rekrutieren, um das Bündnis für die Innenstadt zu stärken", bekräftigt Tauchert. Denn es könne nicht das Maß aller Dinge sein, alle Veranstaltungen an einem Ort stattfinden zu lassen, der den innerstädtischen Raum erkalten lässt. "Und so frage ich mich, was 20 Jahre Clubzentrum Comma mit dem Hofwiesenpark zu tun haben oder warum die Interkulturelle Woche nicht im Zentrum Einzug hielt."
So sei es an der Zeit diejenigen mit einzubeziehen, die eine Stadt funktionell und lebensfähig machen. Das sind die Menschen, die dort leben. "Denn man kann in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern und vielfältigen Interessen nicht nur ein Pferd reiten, doch das tun wir gerade", resümiert der Vereinsvorsitzende Tauchert und betont die notwendige Einbeziehung der Einwohner in die Stadtentwicklung.

( Fanny Zölsmann, 08.10.2010 )

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