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"Gera bunt - Fest der Kulturen"

Gera (NG). Unter dem Motto "Zusammen halten - Zukunft gewinnen" findet im Rahmen der bundesweiten Initiative vom 25. September bis 2. Oktober in der Otto-Dix-Stadt Gera die Interkulturelle Woche statt. In dieser Zeit kann man sich fast täglich auf ein vielfältiges Angebot von Veranstaltungen freuen. Das Programm haben Vereine und Verbände, Kirchgemeinden, Träger von Projekten, der Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit, der Interkulturelle Verein Gera und die Aussiedler- und Ausländerbeauftragte der Stadt organisiert.
"Die Veranstaltungen sollen vor allem den Dialog zwischen Einheimischen und Zugewanderten fördern und Rechtsextremismus und Rassismus vorbeugen", sagt Hannelore Bitzke, Fachdienstleiterin Soziale- und Unterhaltsleistungen. "Ich freue mich, dass es durch die Zusammenarbeit so vieler Akteure wieder gelungen ist, ein so breites und ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen."
Höhepunkt der Woche und offizielle Eröffnung ist an diesem Sonnabend, 25. September, 14.30 Uhr, mit dem schon traditionellen Fest "Gera bunt - Fest der Kulturen" im Hofwiesenpark. Dort läuft bis 19 Uhr auf der VEOLIA-Bühne nonstop ein buntes interkulturelles Programm. Dazu gehören u.a. Tanz und Gesang in den Kostümen unterschiedlicher Nationalitäten, vietnamesische Modenschau und Musik und eine mitreißende afrikanische Trommelgruppe. Außerdem finden die Besucher auf dem Veranstaltungsoval Stände mit vielen Infos zu Leben und Gebräuchen der in Gera lebenden Nationen, leckere kulinarische Kostproben ihrer Spezialitäten, ein großes Berberzelt, ein Indianerdorf mit Bastel- und Spielstation, eine Hüpfburg und die Möglichkeit für die Kinder zum Ponyreiten.
Bereits 13 Uhr lädt an diesem Tag die Diakonie Ostthüringen zum Ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto "Dazugehören, Zusammenhalten, Weitergeben" in das Rosenzelt im Hofwiesenpark ein. Dieser Gottesdienst, ausgerichtet für viele Religionen, bietet mit internationaler Musik und Friedensgebeten die Möglichkeit zur Begegnung mit verschiedenen Kulturen.
Ein Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingssozialarbeit mit dem "White Voices Gospelchor" erklingt am 22. Oktober, 19 Uhr, in der Trinitatiskirche. Am 26. September findet 10 bis 17 Uhr ein Workshop zur Beratung und Begleitung von Betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung im Bürgerbüro Die LINKE, Markt 12a, (Anmeldung über ( 7128956) statt. Am 28. September, 9 Uhr, startet im Rathaussaal das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut - Jugendliche für Vielfalt, Toleranz und Demokratie". Dieses Projekt, gefördert vom Bund, will im Kampf gegen den Rechtsextremismus alle gesellschaftlichen Kräfte partnerschaftlich einbinden, die Zivilgesellschaft stärken und Jugendlichen Werte wie Toleranz und Demokratie vermitteln. Außerdem gibt es im Jugendtreff "Meridian" in der Werner-Petzold-Straße 10 an diesem Tag von 16 bis 20 Uhr einen Tag der offenen Tür mit einer Fotodokumentation über die bisherigen Aktivitäten und Veranstaltungen des Klubs im Jahr 2010.
Die Eröffnung der Fotoausstellung "Kiev - Weltmetropole mit Herz" mit Fotografien von Tatjana Pospelova findet am 28. September, 17 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Lusan statt. Das Frauenkommunikationszentrum in der Heinrichstraße 38 lädt zu einem Tag der offenen Tür mit internationalem Büffet, Chormusik, einer Märchenvorführung und Tänzen am 29. September, 10 bis 15 Uhr, ein. Einen interkulturellen Spielnachmittag für die ganze Familie organisiert der AWO Stadtverband Gera ebenfalls am 29. September, 14 bis 17 Uhr, im Mehrgenerationenhaus in der Fritz-Gießner-Straße 14.
Weitere Veranstaltungen wie eine Führung in Russisch auf dem Rathausturm am 30. September, 10 Uhr, der Tag der Offenen Tür beim AWO Stadtverband Gera in der Heidecksburgstraße 8 am 30. September, 12 bis 16 Uhr, sowie eine Lesung aus dem Kurzgeschichtenbuch "Hana Kims Deutschlandgeschichten" von Ok-Hee Jeong aus Korea in der Bibliothek, am 30. September, 16 Uhr, runden das Programm ab.
Zum Abschluss der Interkulturellen Woche gibt es am 1. Oktober wieder den Tag der offenen Moschee am Sachsenplatz 9. Geraer Muslime laden von 14 bis 16 Uhr in ihre Gebetsstätte ein und machen Interessierte mit ihrem Leben als Muslime bekannt. Außerdem organisiert die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Gagarinstraße 26, an diesem Tag, 18 Uhr, eine Gesprächsrunde zum Thema: "Wer nicht fragt, bleibt dumm". Dort kann man Geraer Zeitzeugen zu ihren Erlebnissen während der Nazizeit und der Judenverfolgung befragen.
Der Programm-Flyer liegt im StadtService H35, im Rathaus und im Interkulturellen Verein in der Werner-Petzold-Straße 10 aus.

( 23.09.2010 )

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