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Baufreiheit für "Haus im Park"

Gera (NG). Noch bis Ende Juli rollen die schweren Bagger im SRH Wald-Klinikum, um das alte Bettenhaus restlos abzutragen und Platz für den Bau des Bettenhauses "Haus im Park" zu schaffen. Dann können die Fundamente gesetzt und noch mit den Rohbauarbeiten begonnen werden. Gleichzeitig geht der Rohbau des vor eineinhalb Jahren begonnen Baus des Funktionsgebäudes 3 weiter. "Allerdings sind wir vier Monate im Verzug, so dass wir an dem ursprünglichen Plan, das Gebäude Ende 2012 zu beziehen, nicht festhalten können und auf den Februar 2013 verschieben müssen", bedauert der Technische Leiter Holger Vielmuth. "Durch den harten Winter konnten drei Monate keine Rohbauarbeiten durchgeführt werden und durch Überschneidung des Abbruchgebietes und des Rohbaus ruhte ein weiterer Monat die Arbeit", erklärt er.
Abgerissen wurden das ehemalige Bettenhaus (Haus 1), das Haus 4, in dem die Frauenklinik und die Pneumologie untergebracht waren und der Eingangsbereich mit dem Rundbau. Etwa 60.000 Kubikmeter umbauter Raum gerieten unter Abrissbirne und Baggerschaufeln. Rund 7.000 Entsorgungsfahrten mit LKW stehen zu Buche. Nicht entsorgt wurde jedoch der Grundstein. "Leider ist in die Hülle Wasser eingedrungen, aber wir fanden noch verrostete DDR-Münzen, eine Tageszeitung und SED-Dokumente sowie eine Liste der damals zur Grundsteinlegung im Juli 1979 anwesenden Personen", schildert der Technische Leiter.
Insgesamt investiert der SRH-Konzern 160 Millionen Euro in die Generalsanierung des Wald-Klinikums Gera, wovon 100 Millionen Euro das Land Thüringen trägt. Bis jetzt wurden davon 88 Millionen Euro ausgegeben. Zum Gesamtensemble, das rund 900 Patienten aufnehmen kann, gehört neben dem denkmalgeschützten Waldklinikum der Neubaukomplex, der aus vier Gebäuden bestehen wird. Sie gruppieren sich alle zentral um das OP-Zentrum. Doch bis dahin sind noch einige Abrisse nötig. Saniert dagegen wird das historische Bettenhaus, das dann die Psychiatrie aufnehmen wird. Wirtschaftsgebäude, Personalküche und Technikgebäude müssen allerdings weichen. "Erhalten bleibt auch die historische Parkzone mit der Allee stattlicher Bäume. Sie bilden mit der Gestaltung der Außenanlage eine gepflegte Parkanlage."

( 22.07.2010 )

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