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Den Rechten die rote Karte zeigen

Gera (NG/chs). An diesem Sonnabend, 10. Juli, ist es soweit: Die Geraer müssen zeigen, ob sie dem größten rechtsextremen Musikfestival "Rock für Deutschland" auf der Spielwiese die rote Karte zeigen. An ihnen liegt es, ob sie es mit ihrem gemeinsamen friedlichen Protest schaffen, ein deutliches Zeichen gegen Rechts in ihrer Stadt zu setzen.
Im vergangenen Jahr hatten erschreckenden 4.000 Nazis nur 700 Gegendemonstranten gegenübergestanden. In diesem Jahr hoffen die Mitstreiter des eigens gegründeten "Geraer Aktionsbündnisses gegen Rechts" auf deutlich mehr Geraer, die für die eigene Zukunft und die ihrer Kinder Gesicht zeigen.
In den vergangenen Monaten hatten sich immer mehr Mitmenschen dem Bündnis angeschlossen, darunter auch Prominente wie Sebastian Krumbiegel von den "Prinzen" und Udo Lindenberg. Zudem haben neben OB Dr. Norbert Vornehm auch Eva-Maria Fastenau, Gabriele Schaller, Roland Geipel sowie Bundestags- und Landestagsabgeordnete und Stadtratsmitglieder ihre Unterstützung zugesagt. Auch aus zehn anderen Städten wollen Busse nach Gera kommen, um den friedlichen Protestaktionen beizustehen. Insgesamt haben sich 650 Menschen mit dem Bürgerbündnis gegen Rechts per Unterschrift solidarisch gezeigt.
Die Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit beginnen am Sonnabend, 8 Uhr, an der Heinrichsbrücke. Gegen 10 Uhr geht es auf dem Sachsenplatz los, um 11 Uhr ist ein Friedensgebet in St. Trinitatis mit Demonstrationszug zum Sachsenplatz geplant. Dort gibt es ab 13 Uhr ein Familienprogramm für Toleranz und Vielfalt.

( 09.07.2010 )

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