Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Resolution zur Mitte-Deutschland-Verbindung

Berlin/Gera (NG). Eine Resolution der Geraer Verkehrskonferenz zur Mitte-Deutschland-Verbindung wurde am Montag in Berlin an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Enak Ferlemann übergeben. Stellvertretend für alle 60 Teilnehmer der Verkehrskonferenz überreichten Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau Dr. Pia Findeiß, das Mitglied des Bundestages und Haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider und das Mitglied des Bundestages und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Volkmar Vogel gemeinsam das Dokument. "Wir können als Gebietskörperschaften nicht länger hinnehmen, dass die Städte und Landkreise entlang der Mitte-Deutschland-Verbindung immer mehr vom Eisenbahnverkehr abgekoppelt werden. Das haben wir im Interesse der Bürger und der weiteren Entwicklung unserer Region in der Resolution bekräftigt. Wir fordern das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Deutsche Bahn AG auf, sich gemeinsam ihrer Verantwortung für Mitteldeutschland zur Verbesserung der Qualität des Schienenverkehrs zu stellen", bekräftigt OB Dr. Vornehm die Forderungen.
Im vergangenen Jahr waren 60 Vertreter der Städte, Landkreise, politische Mandatsträger, Vertreter der Landesministerien sowie der Wirtschaft der Einladung des Geraer OB gefolgt. Nach einer Analyse der bestehenden Situation und möglicher Konsequenzen berieten sie über die Notwendigkeit eines durchgängigen zweiten Gleises zwischen Weimar und Gera sowie der Elektrifizierung im Abschnitt Weimar-Gößnitz. Das einstimmig angenommene Dokument schließt unmittelbar an die 2009 unterzeichnete Resolution einer weiteren Anrainer-Konferenz an und konzentriert sich auf die Entwicklung des Verkehrsangebotes und der Infrastruktur der Mitte-Deutschland-Verbindung im Abschnitt Hessen-Thüringen-Sachsen.
Die Entwicklung der Metropolregion Mitteldeutschland, so die Unterzeichner der Resolution, verlange nach einer schnellen und attraktiven Verbindung der südlichen Achse zwischen Erfurt-Weimar-Jena-Gera-Chemnitz-Dresden. Davon ausgehend stellen die Vertreter folgende Forderungen: Für die Erreichbarkeit der Wirtschaftsstandorte in Nordhessen und entlang der Thüringisch-Sächsischen Städtekette sei eine optimale Erschließung durch den Verkehr von hoher Bedeutung. Die hohe Anzahl der sich entlang der Mitte-Deutschland-Verbindung befindlichen Ober- und Mittelzentren sowie touristischen Anziehungspunkte verlange die Entwicklung eines vertakteten Verkehrsangebotes. Dieses solle durch Schienenpersonenfernverkehr im Schnellverkehrsstandard, ein schnelles Schienenpersonennahverkehrs-Angebot, ein flächenerschließendes Angebot sowie ein Güterverkehrsangebot gemäß Erfordernissen der Wirtschaft geprägt sein. Dabei sei die Mitte-Deutschland-Verbindung im Abschnitt Erfurt - Dresden als zentrale südliche Achse der Metropolregion Mitteldeutschland auszugestalten.

( 09.07.2010 )

zurück