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Lebendigkeit der Stadt fördern

"Wir reißen ab - wir bauen neu", dies sei kein Widerspruch meint Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) "Aufbau" Andreas Schricker zum Richtfest des Wohnparks "Petrichstraße". "Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, uns am Stadtumbauprogramm Ost zu beteiligen und das heißt auch neue Wohnformen zu entwickeln und zu einem modernen Wohnkomfort beizutragen", verweist Schricker auf die hohe Qualität dieser Wohnanlage.
So handelt es sich um ein Energiesparhaus mit Solarthermie, Blockheizkraftwert, dreifach-Verglasung und 20cm Wärmedämmung für eine Heizkostenersparnis von bis zu 55 Prozent. Neben den energetischen Rahmenbedingungen sollen ein bis zu 18m2 großer Balkon, Dachterrassen, bodengleiche Fenster, Parkettbeläge und eine hochwertige Sanitärausstattung künftige Mieterinteressenten überzeugen. Und die Rechnung scheint schon vorab aufzugehen, denn bereits 24 der 38 ein- bis vier-Raum-Wohnungen sind vermietet.
Für die WBG ist es der erste Neubau und das in innerstädtischer Lage. "Es sind jene Akteure vor Ort, die zur Stabilisierung der Innenstädte beitragen und Gera wieder lebenswerter machen", betonte Bürgermeister Norbert Hein.
Insgesamt investierte die Genossenschaft 5,6 Millionen Euro in den ersten Bauabschnitt. Davon sind rund 1,9 Millionen KfW-Darlehen, rund zwei Millionen Euro Fördergelder aus dem Innenstadtstabilisierungsprogramm, 66.000 Euro Rückbauförderung, im Zuge des Abrisses des ehemaligen Gebäudes, sowie 1,6 Millionen Euro aus Eigenmitteln der WBG. "Auch wenn wir viele Wohnungen in Thüringen haben, so sind viele an den falschen Stelle. Wir fördern vorrangig jene Wohnungen, die unsere Städte weiterhin lebensfähig halten", erklärte Jens Meißner, Referatsleiter des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr.
Im Dezember dieses Jahres soll das Mietobjekt den Mietern übergeben werden. Eva und Hans-Werner Kasobke ließen es sich nicht nehmen und folgten der Einladung zum Richtfest. Dabei wagten sie auch gleich einen Blick in ihre künftige Wohnung. Diese befindet sich im zweiten Komplex direkt an der Franz-Petrich-Straße.
Die dortigen acht Wohnungen werden komplett barrierefrei ausgestattet. "Wir haben uns für diese Wohnung entschieden, weil sie u.a. über ein ebenes Bad und ein extra Hauswirtschaftsraum verfügt", erklärt Eva Kasobke. Denn beide sind sich einig, auch wenn sie noch gut zu Fuß sind, dass sie nur noch einmal umziehen wollen und da sollte alles stimmen.

( Fanny Zölsmann, 01.07.2010 )

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