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Pferdesporttreffpunkt nun auch für Fünfjährige

Vom längsten internationalen Springreitturnier, das wir in Deutschland haben, sprachen die Veranstalter des Gera Summer Meetings zu Beginn ihrer Programmvorstellung für dessen 2. Auflage. In manchen Branchen mag man Superlative; erst recht im Marketing. Gerade da musste sich mit der Profilierung des Produktes dreiwöchiges Sommer-Camp mitten in der Saison nach der vorjährigen Premiere viel bewegen. Volker Wulff von EN GARDE weiß, wie viel man 2009 mit Improvisationen hinter den Kulissen 2009 gelernt hat; aber auch dass über namhafte und zufriedene Teilnehmer viel Mundpropaganda in die Welt getragen wurde. In den arabischen Ländern konnte die Agentur am Rande neuer beauftragter Turniere ihren Ruf nutzen und auch für Gera-Milbitz werben. Vom 7. bis zum 25. Juli rechnet der erfahrene Turnierleiter dank deutlich gestiegener Nennungen mit etwa 400 bis 450 belegten Boxen pro Woche. Somit würden insgesamt ca. 1.300 bis 1.500 Pferde an der Ausbildung und den verschiedenste Wettkampfserien oder Meisterschaften und Championaten teilnehmen. Der Etat von etwa 660.000 Euro aus der avisierten Beteiligung, den Leistungen von Presenting- bzw. Serien-Sponsoren und Partnern in der Werbung erlaube es, den Besuchern unter der Woche freien Eintritt anzubieten und besonders günstige Preise an den ersten beiden Wochenenden.
Sportlich gesehen gibt es Erweiterungen auf Wunsch: "Bei internationalen Veranstaltungen gibt es praktisch keine Prüfungen für Pferde, die jünger als sieben Jahre sind. So sind Profis darauf angewiesen, dass die jungen Pferde von Bereitern bei kleineren Turnieren vorgestellt werden und können sie selbst kaum bei internationalen Veranstaltungen einsetzen", erklärte Wulff dazu. Hier in Gera-Milbitz aber passe das hin. Holger Wulschner, der immer für Gera als Turnierstand plädiert, erinnerte an eine der Grundideen: Die "Profis" sollten zum Meeting möglichst viele junge Pferde an den Start bringen und Schülern permanent eine Mischung aus Ausbildung und Wettkampf anbieten können. Der Obersattelmeister des Landgestüts Redefin will wohl mit bis zu dreißig Tieren aus seinem Stall hier arbeitsreiche Sattelwochen nutzen.
Schon die erste Prüfung am 7. Juli (ab 10.50 Uhr) öffnet die Youngster-Tour dieser Pferde-Jugend. Obendrein dürfen die Springtalente in Woche eins für sportliche und züchterische Glanzlichter in Qualifikationen zu den Bundeschampionaten sorgen. Für eben die 5 bis 6 Jahre alten Ponys gilt es dafür ab Donnerstag; für gleichaltrige Springpferde am Samstag. Für Sonnabend darf man sich u.a. auf das Finale der Mitteldeutschen Tour (12.40 Uhr) freuen. Den ersten Preis der DKB Deutschen Kreditbank erlebt man am 11. Juli (14.45 Uhr) mit dem Finale der Gold-Tour als Ein-Stern-CSI. Nicht zu vergessen sollen die Auftritte der rassigen Zuchterfolge sein: Am 10. Juli wird ab 9 Uhr das Sächsisch-Thüringische Stuten-Championat präsentiert. Für den zweiten Samstag im Camp sind die Fohlen-Models aus dem Zuchtbezirk Thüringen zur Bemusterung eingeladen.
Die zweite Woche bietet ab Donnerstag neben "Touren" viel Zeit und Raum für Thüringens Reiter zu mehrtägigen Landesmeisterschaften von Damen und Herren bis Junioren und Ponyreitern. Die deutschen Stars starten da parallel in Aachen. Doch zur Abschlusswoche erwartet man viele bekannte Namen. So lockt ein 3-Sterne-CSI-Springen am 25. Juli. Außerdem werden ja Aktive aus Asien, arabischen Ländern, den USA, Bermudas und bis dato neun Ländern Europas für Internationalität sorgen.

( Thomas Triemner, 01.07.2010 )

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