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Gastkünstler - Künstlergast

Dass sie eine leidenschaftliche Dix-Verehrerin ist, habe nicht den Ausschlag für die Entscheidung gegeben, Simone Haack aus Berlin als "Artist in Residence" zu wählen", ist sich die fünfköpfige Jury einig. "Uns haben die eigenwilligen authentischen Porträts und figürlichen Darstellungen des menschlichen Körpers überzeugt", unterstreicht Holger Saupe, Leiter der Kunstsammlung Gera. Er gehörte zu den Jurymitgliedern, wie auch Dr. Heiner Hünicke, Vorstandsmitglied des Fördervereins der Kunstsammlung Gera, Volker Regel, Vorsitzender des Kunstvereins Gera e. V., Andreas Hartmann von der Geraer Bank und Rita Stielau vom Fachdienst Kultur. Sie hatten die Aufgabe, den diesjährigen Gastkünstler auszuwählen. Das Kunstförderstipendium "Artist in Residence" führt die Stadt zum sechsten Mal durch.
13 Bewerbungen lagen vor. "Angesichts von 50 im vergangenen Jahr erscheint dies nicht viel", gibt Rita Stielau zu bedenken, doch sei die Ausschreibung diesmal nur in der regionalen Presse und auf der Homepage der Stadt Gera erfolgt. "Trotzdem haben wir einen ganzen Vormittag gebraucht, um den richtigen Künstler oder Künstlerin zu bestimmen", meint Volker Regel. Arbeiten, zu denen umfangreiches Bildmaterial, künstlerische Lebensläufe und sehr unterschiedliche formulierte Vorstellungen der Künstler zu einem Aufenthalt in Gera gehörten, sind außer aus Deutschland auch aus Israel, Russland, Kroatien und Rumänien eingegangen. Von Simone Haack war die Jury nicht nur durch ihre künstlerische Arbeit, ihrem Lebenslauf und Preisen beeindruckt, sondern auch darüber, wie sie sich ihren Aufenthalt in Gera vorstellt. Sie möchte nicht nur in der Stadt künstlerisch arbeiten, sondern sich in das kulturelle und gesellschaftliche Leben einbringen, Impulse für ihr Schaffen sammeln und sich auf den neuen Ort, die Menschen und die Gegebenheiten einlassen. "Natürlich werden wir nicht sofort Arbeiten sehen können, die hier in Gera entstanden sind, man muss es als einen künstlerischen Prozess ansehen", ist sich Rita Stielau sicher.
Die 1978 im niedersächsischen Rotenburg/Wümme und jetzt in Berlin lebende Künstlerin freut sich auf ihren Einsatz in Gera. Sie wird sich ab September vier Monate in unserer Stadt aufhalten und in einer Atelierwohnung am Kornmarkt wohnen. Außerdem erhält sie ein Stipendium von 800 Euro. Möglich macht diesen Einsatz das Sponsoring der Geraer Bank. Vorstandsvorsitzender Henrik Ziegenbein ist gespannt auf die städtischen Ansichten und Einsichten, die in einer Ausstellung im nächsten Jahr in einem Geraer Museum zu betrachten sind. "Wir wollen mit unserem Sponsoring die künstlerische und kulturelle Entwicklung Geras unterstützen. Dazu zähle auch der Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis.

( Helga Schubert, 25.06.2010 )

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