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Lärmoptimierung in Dornaer Straße

Plötzlich ist es laut im Kreuzungsbereich Dornaer Straße/Gerhart-Hauptmann-Straße. Eine Kehrmaschine dreht ihre Runden. Langsam entfernt sich der Lärm, es wird still. Kein Fahrzeug holpert mehr über das Pflaster, dafür gleiten sie förmlich über den neuen Asphalt. Seit Dienstagmittag "flüstert" der Verkehr über die Dornaer Straße. Mit einem symbolischen Durchschneiden des in den Geraer Farben gehaltenen Bandes, gab Baudezernent Ramon Miller in Anwesenheit von Mitarbeitern des Bauunternehmens Max Bögl und des Planungsbüros die wichtige Ausfallstraße in den Nordosten der Stadt für den Verkehr wieder frei. Es ist zugleich der Schlusspunkt unter ein Bauprojekt, das die Kommune im Rahmen des Konjunkturprogramms II zur Verbesserung des Straßenzustandes als erstes in Angriff genommen hatte.
Neun Wochen lang hatten zwischen Kurt-Keicher- und Gerhart-Hauptmann-Straße die Bauleute das Sagen. In zwei Abschnitten tauschten sie das vorhandene Pflaster gegen eine lärmoptimierende Schwarzdecke aus. "Durch den Bitumen-Belag wurde diese stark befahrene Straße leiser. Der Lärmpegel konnte deutlich gesenkt werden, was nicht nur die Anwohner zu schätzen wissen, sondern auch die Autofahrer und Passanten", so Geraers oberster Bauherr.
Fast 261.000 Euro investierte Gera in das Projekt. Ein Großteil des entfernten Pflasters findet sich auf dem Markt in Großaga wieder, der Rest wurde eingelagert. Vierzehn Tage wird es aber noch dauern, so Frank Meißner, Leiter des Fachdienstes Tiefbau, bis alle Arbeiten abgeschlossen sind. Nachdem der Belag ausgelüftet ist, wird die Fahrbahnmarkierung aufgetragen. Der im ersten Abschnitt zwischen Kurt-Keicher-Straße und Straße des Bergmanns bereits markierte Radweg wird bis zur Slivener Straße fortgeführt. Von dort aus soll auf beiden Seiten der Straße das Parken ermöglicht werden.
Im Rahmen des Konjunkturprogramms II für Infrastrukturmaßnahmen hat die Stadt acht Maßnahmen mit mehr als 1,1 Millionen Euro beantragt und genehmigt - zu drei Viertel vom Bund gefördert. Zwei der Projekte konnten inzwischen ebenfalls abgeschlossen werden. Dabei handelt es sich um die Friedrich-Engels-Straße im Zentrum Geras, in deren neuen Belag 106.000 Euro flossen, und einen Abschnitt der Johannes-R.-Becher-Straße im Stadtteil Bieblach, der mit 118.000 Euro zu Buche schlägt.
Als nächste Maßnahme im Rahmen des Konjunkturprogramms II zur Verbesserung des Straßenzustandes steht die Ortsdurchfahrt Niebra auf dem Plan. Beginnend im Juli wird dort das Kopfsteinpflaster durch eine Schwarzdecke ersetzt. Gleiches ist im IV. Quartal für die Zwickauer Straße im Bereich zwischen Kreisel Liebschwitz und Wipse-Brücke vorgesehen. Dort werden die Betonplatten durch Schwarzdecke ersetzt und damit der Lärmpegel gesenkt. Für dieses Vorhaben sowie einen weiteren Abschnitt der Johannes-R.-Becher-Straße laufen derzeit die Vergabeverfahren. In der Phase der Planung befindet sich die Altenburger Straße zwischen Kreuzung Bauverein- und Lutherstraße, die voraussichtlich ab Oktober in die "Kur" genommen wird. Dabei werden jeweils das vorhandene Pflaster und das darunter liegende Kiesbett ausgebaut und danach eine neue Tragschicht sowie eine Bitumen-Decke aufgebracht.

( Reinhard Schulze, 18.06.2010 )

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